Sterzing – Die HTI-Gruppe wächst wieder kräftig. Im vergangenen Jahr erreichte sie einen Umsatz von 1,62 Milliarden Euro. Die Gruppe, die als Leitner-Gruppe bekannt ist, ist u.a. in den Bereichen Seilbahnen (Leitner, Poma, Bartholet), Pistenfahrzeuge, Beschneiungsanlagen und Staubbindesysteme (Demaclenko) und Windenergie (Leitwind) tätig.
Im Vergleich zum Vorjahr betrug das Umsatzplus 15,8 Prozent. 2024 hatte die Gruppe hingegen ein leichtes Minus verzeichnet.
Mittlerweile beschäftigt die Gruppe weltweit 5.000 Mitarbeitende. 3,3 Millionen Euro wurden 2025 für die Fortbildung des Personals aufgewendet. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 42,5 Millionen.
Seilbahnen sind Herzstück der Gruppe
Mit rund 60 Prozent generierte der Seilbahnbereich den größten Anteil des Konzernumsatzes. Insgesamt installierte die Leitner-Gruppe im Jahr 2025 über 80 neue Seilbahnen. Für die Seilbahnunternehmen sei 2025 ein Jahr der Superlative gewesen. Leitner, Poma und Bartholet – allesamt Unternehmen der HTI-Gruppe – stellten 2025 unter anderem Anlagen in Spanien, Norwegen, Argentinien, Kolumbien, China, Japan, Vietnam, Algerien und Madagaskar fertig. Eine besonders starke Rückkehr habe Leitner am italienischen Markt gefeiert, so das Unternehmen. Dort wurden in der vergangenen Saison 18 Anlagen eingeweiht. Des weiteren realisierte Leitner in Zusammenarbeit mit Melinda im Trentino die Apfelseilbahn „Funivia delle Mele“.
„Unsere Strategie hat sich erneut als erfolgreich erwiesen. Sie basiert auf drei Grundpfeilern: Diversifizierung, Internationalisierung und Innovation. Vor allem aber auf den Leistungen und der Kompetenz unserer Mitarbeitenden“, so HTI-Präsident Anton Seeber.
















