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Rein ins Abenteuer

Schon auf 600 Events weltweit kann die Non-Profit-Organisation startupweekend.org zurückblicken, jetzt ist Bozen an der Reihe. Ihre Mission: junge Menschen zu Unternehmensgründungen inspirieren und ihnen die richtigen Fachleute an die Seite stellen.

Südtiroler Wirtschaftszeitung von Südtiroler Wirtschaftszeitung
20. September 2013
in Südtirol
Lesezeit: 3 mins read

Bozen – Sechzig Sekunden Projektpräsentation, im Fachjargon Pitch, trennen den hoffnungsvollen Start-up-Ideator von seinem Einstieg in die Welt der Unternehmer. Zumindest hofft das ein Teil der rund 60 Teilnehmer des „Start-up-Weekends“, das vom 27. bis 29. September in den Räumen der Freien Universität Bozen über die Bühne geht. Schon in mehr als 300 Städten fanden solche Events statt. Mehr als 5.000 Unternehmensgründungen sollen daraus entstanden sein, sagt die Organisation startupweekend.org, die ihren Hauptsitz in Seattle (USA) hat. Immerhin elf Prozent der ausgearbeiteten Projekte weltweit sollen das erste Jahr überlebt haben. Wie viele nachhaltig Erfolg haben, steht auf einem anderen Blatt – aber darum geht es gar nicht.

Klingende Marken wie Google, Microsoft, Coca-Cola und Amazon unterstützen weltweit dieses Netzwerk, um guten Ideen eine zusätzliche Chance zu bieten – weniger bekannt ist die dahinterstehende Stiftung Kauffman Foundation, deren Vision es ist, junge Menschen dabei zu unterstützen, ein neues Unternehmen zu gründen.

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Das Konzept der Start-up-Weekends ist inzwischen erprobt: Jeder kann sich anmelden, der eine Idee präsentieren oder an anderen Ideen mitarbeiten möchte. Nur 60 Sekunden stehen jedem Teilnehmer für seinen Pitch in englischer Sprache zur Verfügung, keine Sekunde mehr. Dafür sorgt in Bozen die Marketingleiterin von Accelerate Stuttgart, Kathleen Fritzsche, die durch die 54 Stunden führen wird. Ein Südtiroler, der Informatiker sowie Anlageberater Hannes Pardeller, hat das Start-up-Weekend nach Bozen geholt.

Wer glaubt, eine gute Idee zu haben, nutzt diese Bühne, um herauszufinden, ob seine Idee auf Interesse stößt – aber auch, wer es schätzt, die eigene Komfortzone zu verlassen und etwas ganz Neues zu wagen. Der Pitch dient außerdem dazu, kompetente Teilnehmer im Saal dazu zu motivieren, sich im Anschluss zur Mitarbeit am Projektteam zu melden.

Noch am ersten Abend wird abgestimmt. Die Teilnehmer sind gleichzeitig die Jury der ersten Runde; die fünf besten Projekte kommen weiter. Die anderen Teilnehmer können sich zu den Projektteams der Endrunde melden, sofern sie mit ihren Kompetenzen etwas zur Entwicklung des Projektes beitragen können. Außerdem bekommen diese Teams professionelle Start-up-Coaches an die Seite gestellt. Das Ziel ist es, am Sonntagnachmittag möglichst schon einen Prototyp entwickelt zu haben. „Das geht natürlich bei Apps am leichtesten“, erzählt Hannes Pardeller, der vor einiger Zeit in München ein Start-up-Weekend erlebt und deshalb Bozen zum neuen Gastgeber für kreative Köpfe machen wollte. Die anderen Organisatoren sind Paolo Lombardi, Leiter des Trienter Start-up-Inkubators TechPeaks, und der Student Corrado Roccazella. Eine ganz wesentliche Charakteristik der Start-up-Weekends ist aber die Chance, im Zeitraffer und in Magerausführung zu erleben, was es bedeutet, ein Produkt für den ersten Kontakt zum Markt vorzubereiten, um damit ein Start-up zu gründen.

Am Sonntag ab 17.30 Uhr werden die Projekte der Expertenjury vorgestellt. Dazu zählen Führungskräfte von Start-up-Inkubatoren und Venture-Funds, die wissen, worauf es ankommt, um am Markt auch nur eine klitzekleine Chance zu haben: Giuseppe Folonari, Investment Manager des Start-up-Inkubators H-Farm Ventures aus der Provinz Treviso (siehe untenstehendes Interview), Matteo Panfilo, Analyst bei P101 Venture Fund, oder Andrea Colombo, Leiter des Business Development der U-start.biz. Mit in der Jury ist schließlich Christian Höller vom Gründerzentrum des TIS innovation park.

Einmal mehr geht es aber vor allem um Networking, denn in den intensiven 54 Stunden kommt man sich näher, lernt sich kennen. „80 Prozent der Teammitglieder sind am Ende der Meinung, dass sie gern mit dem Team noch weiter arbeiten möchten“, so die Organisation startupweekend.org.

Und selbst wenn manche Teilnehmer am Ende des Wochenendes ihren Traum des eigenen Start-ups aufgeben – sie haben sicherlich vieles dazugelernt und vielleicht sogar ein interessantes Jobangebot in der Tasche.

Schlagwörter: 36-13freenomedia

Info

Der Juror – Interview mit dem Investment-Manager des Start-up-Inkubators H-Farm Ventures, Giuseppe Folonari

„Das Kapital ist da“
Sonst ist er dafür verantwortlich, gute Geschäftsideen mit den richtigen Investoren zusammenzuführen, beim Start-up-Weekend sitzt er in der Jury. Giuseppe Folonari darüber, was eine gute Geschäftsidee ausmacht.

SWZ: Womit genau beschäftigen Sie sich bei H-Farm, Hr. Folonari?
Giuseppe Folonari: Ich prüfe Geschäftsideen aus dem Bereich der ICT (Information- und Kommunikationstechnologien, Anm. d. R.), die für unser Beschleunigungsprogramm infrage kommen, und treibe dann das dazu geeignete Risikokapital auf. In der ersten Phase durchlaufen die Projekte ein Dreimonatsprogramm, mit Fortbildungen und Treffen mit möglichen Kunden, Investoren oder Industriepartnern, um die Geschäftsidee auch vom Markt bewerten zu lassen.

Welche Eigenschaften weist eine Geschäftsidee auf, die gute Chancen hat, am Markt zu bestehen?
Die Gemeinsamkeiten erfolgreicher ICT-Start-ups sind ein hohes Niveau der Abstrahierung, ein engagiertes und eingespieltes Team, das auf technischem Niveau fit ist und weiß, wie man Software entwickelt – es reicht nicht, das Ganze nur planen zu können. Natürlich ist eine überzeugende Produktidee wichtig, aber auch das Timing muss stimmen: Der Markt muss bereit sein für diese Art von Produkt.

Man hört häufig, dass es in Italien wenig Risikokapital gibt. Ist das so?
Man muss hier differenzieren: Es gibt eine gute Anzahl an Venture Capital Fonds, auch die Mittel sind beträchtlich. Dann gibt es auch eine Reihe Business Angels, die Kapital für Projekte zur Verfügung stellen, die sie als vielversprechend einschätzen. Das effektive Investitionsvolumen in Start-ups hingegen ist noch gering, trotz der Verfügbarkeit von Finanzmitteln. Der Flaschenhals, den es gilt zu überwinden, ist, dass die Start-up-Projekte und die Investoren einander finden.

Gibt es denn genügend umsetzbare Geschäftsideen, die nicht nur Ideen bleiben?
Die Anzahl der innovativen Geschäftsideen nimmt ständig zu, dazu zählt ein schöner Anteil gut durchdachter und reifer Projekte. Zum andern aber gibt es leider noch unverhältnismäßig viele Anleger, die wenig technisches Know-how besitzen und oft auf die falschen Geschäftsideen setzen; dadurch geht wertvolles Risikokapital verloren und die Anleger werden verunsichert und wenden sich ab. Inzwischen gibt es einige gute Start-up-Inkubatoren und -Beschleuniger wie „Nana Bianca“ in Florenz oder wie unser Unternehmen. Sie sind fast alle im Bereich der ICT tätig, weil sich hier am meisten tut. Außerdem gibt es an vielen technischen Universitäten Start-up-Inkubatoren, wie am Politecnico von Turin oder in Trient die „TechPeaks“. Solche Organisationen wissen, worauf man achten muss, um mit einer guten Geschäftsidee einen ganz wesentlichen Schritt weiter zu kommen.

Finden Sie auf solchen Start-up-Weekends Geschäftsideen, die Sie dann zu Ihren Beschleunigungsprogrammen einladen?
Es gibt solche Fälle, sie sind aber nicht häufig. Wir haben schon einige Start-up-Weekends auch am Sitz der H-Farm organisiert, denn wir finden solche Veranstaltungen gut. Aus dem ersten dieser Treffen vor ein paar Jahren haben wir die Geschäftsidee eines Spiels für Smartphones begleitet. Daraus wurde das Unternehmen FanGo Studios, in das wir auch einen kleinen Betrag investiert haben. Das Unternehmen ist im Markt der Spiel-Apps gewachsen und beschäftigt heute zehn Mitarbeiter. Aber das Start-up-Weekend ist nur ein erster Schritt. Wichtig sind vor allem ein gutes Team, das Produkt und das Timing.

Warum dann kommen Sie zu diesen Events?
Natürlich interessieren uns auch gute Geschäftsideen. Vor allem geht es uns aber um die Netzwerkarbeit. Wir treffen talentierte Menschen, die etwas auf die Beine stellen wollen, die also vielleicht in einem unserer Start-ups eine Aufgabe übernehmen könnten.

Wo sollten sich Start-up-Gründer am besten niederlassen?
Man sollte ein Start-up dort gründen, wo die entsprechenden Ressourcen zu finden sind. In Italien liegen die großen Chancen im Bereich des Designs, der Mode, der Lebensmittel, des Tourismus. Wer ein Massenprodukt lancieren will, sollte andere Länder und Städte wählen, die bessere Chancen bieten – wo man sich aber andererseits dem intensiven Wettbewerb stellen muss. Natürlich spielen die Rahmenbedingungen in einem Land eine Rolle – vor allem bei der Frage, wo das eigene Unternehmen am ehesten gedeihen kann. Man sollte sich aber auch überlegen, wo man die nächsten fünf oder zehn Jahre seines Lebens wohnen will, denn auch der Mensch zählt. Ein Unternehmen zu gründen ist eine Entscheidung, die mittel- bis langfristig zu sehen ist.

Interview: Marina Giuri-Pernthaler
Das Start-up-Weekend

Es
beginnt am Freitag, 27. 9., um 17 Uhr an der Uni Bozen und endet am
Sonntagabend, 29. 9. mit einer Party. Die Teilnahme kostet 60 Euro und
umfasst auch die Verpflegung; eine Anmeldung ist erforderlich. Es sind
etwa 60 Teilnehmer vorgesehen, die meisten Akademiker oder Studenten. 35
sind schon eingeschrieben, dazu zählen circa die Hälfte Informatiker,
aber auch Designer oder Leute aus Wirtschaft und Marketing. Lokale
Unternehmer nutzen andernorts den Event, um Kontakte zu möglichen
zukünftigen Mitarbeitern zu knüpfen (siehe Interview). Die Sorge, dass
die eigene Idee geklaut wird, sei unbegründet: „Es braucht mehr als nur
eine Idee, um ein Produkt marktreif zu machen“, heißt es bei www.startupweekend.org.

Ausgabe 36-13, Seite 4

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