Bozen – Die Raiffeisen Landesbank Südtirol (RLB) hat laut Jahresabschluss 2021 einen Reingewinn von 42,74 Millionen Euro erwirtschaftet. Auch bei allen anderen wesentlichen Kennzahlen wurden Zuwächse verzeichnet. Die gesammelten Kundeneinlagen stiegen um 6,84 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro, die vergebenen Kredite um 5,67 Prozent. Die Gesamteinlagen lagen mit 1,98 Milliarden Euro rund zehn Prozent über dem Vorjahresniveau.
Kredite für Südtirol
Die Kund:innen haben sich als krisenfest erwiesen, heißt es in einer Aussendung der RLB. Lagen die Stundungsmaßnahmen in der RLB zum 31. Dezember 2020 bei rund 546 Millionen Euro des Kreditvolumens, so befanden sich zum 31.12.2021 von denselben noch 87 Millionen Euro in der Stundungsphase. Davon
waren sechs Millionen Euro auf Verlängerungen der Stundungen zurückzuführen. Das Kreditvolumen der Raiffeisen Landesbank Südtirol stieg um 94,8 Millionen Euro auf 1,8 Milliarden Euro.
Die NLP-Ratio (Non Performing Loan) liegt bei 3,26 Prozent.
Rating
Die RLB verfügt über das italienweit höchstmögliche Rating von Moody’s für langfristige Bankeinlagen. Außer der RLB können acht weitere in Italien tätige Banken diese Bewertung vorweisen.
Ausblick
Wie geht es weiter? „Für das Jahr 2022 gehen wir von einem bescheidenen Wachstum sowohl bei den
Kundeneinlagen als auch bei den Ausleihungen aus. Die gute Kapitalausstattung läßt uns
zuversichtlich in die Zukunft schauen. Unsere Kunden können sich auf uns verlassen“, sagt
RLB-Generaldirektor Zenone Giacomuzzi.
Zur RLB
Die RLB unterstützt die 39 Raiffeisenkassen in ihrer Bankentätigkeit. Sie beschäftigt 230 Mitarbeiter:innen.
















