Bozen – Der Steinegger Leonhard Resch ist eigentlich gelernter Tischler, aber schon seit langem Leiter der Arche im KVW. Als solcher begleitet er Wohnbaugenossenschaften. Er ist auch ein wichtiger Akteur bei neuen Modellen für leistbares Wohnen, etwa Wohnen mit Preisbindung oder gemeinnützigem Wohnen. Und: Nebenbei ist Resch Geschäftsführer des Carsharing-Anbieters AlpsGo und Obmann der Raiffeisenkasse Schlern-Rosengarten.
Dass er zu seinen heutigen Tätigkeiten kam, ist seinem vielseitigen Interesse geschuldet. Als er als junger Mann zwei Jahre lang in Südostasien in der Produktion von Holzspielzeug arbeitete und anschließend ein Jahr lang auf Weltreise ging, war an einen derartigen Karriereweg noch nicht zu denken.
Im Wohnbau führt vieles zu ihm
Im SWZ-Podcast schenkt Leonhard Resch zum Thema leistbares Wohnen reinen Wein ein. Er dämpft die Hoffnungen, dass Wohnen in Südtirol jemals wieder wirklich erschwinglich wird – und listet gute Gründe dafür auf. Dennoch seien politische Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, die preisdämpfend sein können. Resch selbst ist eng in die entsprechenden Projekte eingebunden.
Wir haben ihn auch gefragt, warum beim Wohnbau politisch endlich etwas vorangegangen ist. Und welche Fehler Häuslebauer:innen vermeiden sollten.
Außerdem sprechen wir darüber, was Resch zum Carsharing verschlagen hat – und warum das Konzept jetzt funktionieren soll, wo es doch in Vergangenheit gescheitert war. Weiters: Wie er zum Bankobmann wurde, welchen Luxus er sich leistet und was ihn so richtig ärgert.
Hören Sie rein
Das gut 30-minütige Gespräch mit Leonhard Resch kann hier unten abgerufen werden, ebenso unter swz.it/podcast, über Spotify und Apple Podcasts. Neue Folgen gibt es jeden zweiten Mittwoch.


















