Bozen – Simon Prinoth ist beim Brixner Automobilzulieferer Alupress schnell die Karriereleiter hochgeklettert. Zwei Jahre lang leitete er die Niederlassung von Alupress in den USA. Und seit Anfang dieses Jahres ist er nun CEO des Unternehmens. Dabei ist der Grödner erst 36 Jahre alt.
Im SWZ-Podcast gibt Simon Prinoth Einblicke in das Leben und in die Arbeit in den USA. Er spricht – was seinen damaligen Lebensmittelpunkt South Carolina betrifft – von sehr herzlichen, offenen Menschen. Und die Unterschiede in der Unternehmensführung seien sehr groß: von der Sandwich-Technik über mehr Geschwindigkeit bis hin zur hohen Servicementalität.
Auf in neue Sektoren
Prinoth erklärt auch, welchen Führungsstil er pflegt und wie er mit den neuen Wünschen der jungen Generation umgeht, von der er angesichts seines niedrigen Alters nicht allzu weit entfernt ist. Und: Aus den USA habe er die offene Fehlerkultur mitgenommen: Die Mitarbeitenden bei Alupress dürfen demnach Fehler machen, wenn Neues ausprobiert wird, ohne Konsequenzen zu fürchten.
In der neuen Podcast-Folge geht es weiters um die Krise der europäischen Autoindustrie, die freilich auch an den Zulieferbetrieben nicht spurlos vorbeigeht. Wie stark spürt Alupress die Krise? Wie gut ist die Auftragslage? Wird das Unternehmen neue Standorte auf anderen Kontinenten eröffnen?
Simon Prinoth ist als CEO angetreten mit dem Ziel, für Alupress ein weiteres Standbein aufzubauen. Er erklärt nun, dass Alupress neben Automotive in weitere Branchen vordringen will. Er schließt dabei aber einen bestimmten Sektor klar aus.
Hören Sie rein
Das gut 30-minütige Gespräch mit Simon Prinoth kann hier unten abgerufen werden, ebenso unter swz.it/podcast, über Spotify und Apple Podcasts. Neue Folgen gibt es jeden zweiten Mittwoch.


















