Bozen – Nach zwölf Jahren im Amt hat Andreas Schatzer die Wiederwahl zum Präsidenten des Gemeindenverbandes nicht geschafft. Sein Konkurrent Dominik Oberstaller, Bürgermeister von Welsberg-Taisten, hat bei der Wahl am Freitag 66 Stimmen erhalten, gegenüber 41 Stimmen für Schatzer.
Oberstaller hatte nicht nur den starken Bezirk Pustertal hinter sich, sondern auch einen Neulingsbonus. Ihm wird zugetraut, frischen Wind zu bringen, nachdem er vorab betonte, die Interessen der Gemeinden gegenüber dem Land besser durchzusetzen.
Ehemals der jüngste Bürgermeister
Die SWZ hatte Dominik Oberstaller im Frühjahr 2022 porträtiert, als er mit 30 Jahren der jüngste Bürgermeister Südtirols war. Damals war Oberstaller zudem Vorsitzender der Jungen Generation in der SVP sowie bereits Vizepräsident des Gemeindenverbandes. Beim Porträttermin sagte er unter anderem: „Ich will etwas gestalten, meine Ideen einbringen und etwas voranbringen.“ Und: „Man darf die Politik nicht als Karrieremöglichkeit sehen. Wer eine politische Laufbahn anstrebt, um Politiker zu sein und Ämter zu bekleiden, wird nicht weit kommen.“
Doch lesen Sie selbst: https://swz.it/dominik-oberstaller-der-juengste-buergermeister-suedtirols/
Auf dem Sprung in die Landespolitik?
Der Posten des Gemeindenverbands-Präsidenten ist ein optimales Sprungbrett für die höhere politische Ebene. Landeshauptmann Arno Kompatscher war Präsident des Gemeindenverbandes, ebenso der Landtagspräsident und vorherige Landesrat Arnold Schuler.















