Bozen – Mit einem neuen staatlichen Förderaufruf unterstützt das italienische Landwirtschaftsministerium die Installation von Photovoltaikanlagen auf Betrieben in den Bereichen Landwirtschaft, Tierhaltung und Agrarindustrie. Für die neue Maßnahme „Facility Parco Agrisolare“, die Teil des Aufbaufonds PNRR ist, stehen 789 Millionen Euro zur Verfügung.
Wie die Landesverwaltung erklärt, werden vorrangig Projekte berücksichtigt, die bereits im Rahmen früherer Aufrufe eingereicht wurden, aber nicht zum Zug gekommen sind. Den Regionen Abruzzen, Basilikata, Kalabrien, Kampanien, Molise, Apulien, Sardinien und Sizilien ist ein Mindestanteil von 40 Prozent der Mittel zugesichert. Gefördert werden außerdem Projekte, die qualitätsgesicherte Photovoltaikmodule verwenden – insbesondere Module, deren Hersteller im sogenannten ENEA‑Register geführt werden.
Die maximal förderfähige Gesamtausgabe pro Projektträger beträgt 2,26 Millionen Euro. Davon entfallen 1,5 Millionen Euro auf die Photovoltaikanlage selbst. Zusätzlich sind Ausgaben für Speicherlösungen bis 50.000 Euro und Ladeinfrastruktur bis 10.000 Euro förderfähig. Für die eigentliche Photovoltaikinstallation gelten Kostenobergrenzen je nach Modulklasse zwischen 1.000 und 1.500 Euro pro kWp.
Die Anträge können noch bis zum 9. April 2026, 12 Uhr, ausschließlich über die bereitgestellte digitale Plattform eingereicht werden. Die Projekte müssen spätestens 18 Monate nach Förderzusage abgeschlossen werden. Alle Maßnahmen sind bis 31. Dezember 2028 abzurechnen.

















