Bozen – Die sh.asus ist die größte Studierendenvertretungsorganisation Südtirols. Sie verfügt über eine Geschäftsstelle in Bozen und vier Außenstellen bzw. Sektionen in Österreich (Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck) und zwei in Italien (Bozen-Brixen-Bruneck und Bologna). Ihr steht in den nächsten zwei Jahren die 22-jährige Neha Bhati vor, die wie Alexander von Walther in Innsbruck Rechtswissenschaften studiert und derzeit ein Auslandsjahr an der Università Cattolica in Mailand absolviert.
Was Neha Bhati vorhat
Die frischgebackene Vorsitzende erläuterte in ihrer Antrittsrede, welche Akzente sie in der Südtiroler Hochschulpolitik setzen möchte: „Selbstverständlich werden wir alle Kernthemen mit Nachdruck weiterverfolgen – leistbares Wohnen und bessere Löhne, um die Abwanderung von Akademikern und Akademikerinnen aus Südtirol zu stoppen, und die Anerkennung der Studientitel sind nur einige davon. Besonders wichtig sind mir als Frau alle Frauenthemen. Es geht mir um echte Chancengleichheit, aber auch um Bildungsgerechtigkeit. Südtirol darf ruhig bunter und diverser werden und Bildung ist eine der Grundvoraussetzungen dafür und sollte deshalb für alle zugänglich sein“.
Alexander von Walther ist zufrieden
Der scheidende Vorsitzende zeigt sich mit der Bilanz seiner Amtszeit zufrieden: „In den letzten zwei Jahren konnten wir mit der SH einige Erfolge verbuchen. Wir haben ein Grundsatzprogramm veröffentlicht, ebenso wie an die Politik gerichtete Anliegenkataloge, wir haben, oft und laut, unbequeme Themen wie das leistbare Wohnen, den Studienstandort Bozen und die Abwanderung angesprochen und auch größere, erfolgreiche Veranstaltungen organisiert. Ich glaube auch, dass wir mit unserem Einsatz die allgemeine Wertschätzung Studierenden gegenüber verbessern konnten, das sieht man etwa an der mittlerweile höheren Entlohnung von Praktika“.















