Bozen – Mehrere Monate war verhandelt worden, am Freitag schließlich wurde die Erneuerung des nationalen Kollektivvertrages Metallindustrie und Anlagenbau unterzeichnet. Wie der Unternehmerverband Südtirol (UVS) mitteilt, betrifft die Erneuerung auch zahlreiche Betriebe in Südtirol: Der Sektion Metall des UVS gehören über 80 Mitgliedsunternehmen mit über 10.000 Mitarbeitenden in der ganzen Provinz an. Dazu kommen 20 Unternehmen der Sektion Anlagenbau mit insgesamt mehr als 1.000 Mitarbeitenden.
Konkret sieht der neue Kollektivvertrag eine durchschnittliche monatliche Lohnerhöhung für den Zeitraum 2025-2028 in Höhe von 205 Euro (einschließlich der bereits im Juni 2025 ausgezahlten 27,70 Euro) vor, die jährliche Welfare-Leistung steigt von 200 auf 250 Euro, Weiterbildung, Vereinbarkeit und Flexibilität werden gefördert.
„Endlich Planungssicherheit“
Wie Arianna Giudiceandrea, Präsidentin der Sektion Metall im Unternehmerverband unterstreicht, zeige der Abschluss, dass sich die Sozialpartner ihrer gesellschaftlichen Rolle bewusst sind. Der Abschluss der Verhandlungen untermauert die zentrale Rolle des Kollektivvertrages, der Arbeitnehmenden und Unternehmen Sicherheit und faire Bedingungen bietet. Der erneuerte Vertrag sichert einerseits die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und bringt zugleich die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zum Ausdruck, ist Giudiceandrea überzeugt.
„Für uns als Unternehmen, aber auch für unsere Mitarbeitenden, ist durch den Abschluss nun endlich Planungssicherheit gegeben. Der erneuerte Vertrag zeigt, dass die Unternehmen bereit sind, ihren Teil dazu beizutragen, um ihre Mitarbeitenden zu fördern und zu unterstützen, nicht nur auf finanzieller Ebene, sondern auch in den immer wichtigeren Bereichen wie Weiterbildung und Vereinbarkeit“, so Giudiceandrea.















