Bozen – Die vom Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer Bozen (Wifo) im Juli durchgeführte Erhebung zeigt ein verbessertes Vertrauensklima der Südtiroler Konsumentinnen und Konsumenten. Im Frühjahr gab es noch einen relativen starken Rückgang (siehe Grafik).
Der Konsumklimaindex liegt nun bei -9,8 Punkten und damit über dem europäischen Durchschnitt sowie über den Werten für Italien und Österreich.
Was sich verbessert hat – und was verschlechtert
Die Verbesserung betrifft insbesondere die Einschätzungen der Haushalte hinsichtlich der Entwicklung der Südtiroler Wirtschaft in den kommenden Monaten und die Kaufabsichten für langlebige Güter wie Haushaltsgeräte, Möbel usw.
Verschlechtert haben sich hingegen die Einschätzungen der Verbraucher:innen zur finanziellen Lage ihrer Familie in den letzten Monaten. Was den Arbeitsmarkt betrifft, so gehen die Haushalte davon aus, dass die bereits sehr niedrige Arbeitslosenquote in den kommenden Monaten noch weiter sinken könnte.
So sieht es in Europa aus
Auch in Europa hat sich das Konsumklima in den letzten Monaten leicht verbessert. Im Juli stieg der Index für die Europäische Union gegenüber April um 2,2 Punkte auf -13,5 Punkte. Er liegt somit 3,7 Punkte unter dem Wert für Südtirol. Ein Anstieg des Konsumentenvertrauens war auch in Österreich, Italien und Deutschland zu beobachten.
Der Konsumklimaindex ergibt sich aus den Bewertungen der Verbraucher:innen in Bezug auf folgende Aspekte:
– Entwicklung der Südtiroler Wirtschaft in den nächsten zwölf Monaten;
– Entwicklung der wirtschaftlichen Situation des Haushalts in den letzten zwölf Monaten;
– Entwicklung der wirtschaftlichen Situation des Haushalts in den nächsten zwölf Monaten;
– Erwartete Ausgaben für den Kauf von langlebigen Gütern (Haushaltsgeräte, Elektronik, Möbel) in den nächsten zwölf Monaten.















