Brixen – Die SWZ hatte im Spätsommer 2025 zuerst darüber berichtet, dass Bergmilch Südtirol (Mila) und Milchhof Brixen (Brimi) eine verstärkte Zusammenarbeit oder gar eine Fusion prüfen. Eine Studie kam zum Ergebnis, dass eine Fusion sinnvoll wäre. In den vergangenen Wochen und Monaten hat es Informationsveranstaltungen für die Mitglieder der beiden Genossenschaften gegeben. Nun haben die Mitglieder des Milchhofes Brixen bei ihrer Vollversammlung im Vereinshaus Voitsberg dem Fusionsvorhaben zugestimmt. Am 8. Mai steht auch bei Bergmilch Südtirol im Rahmen der Vollversammlung die Schlussabstimmung an.
Damit ist so gut wie sicher, dass Südtirol einen neuen Milchkoloss bekommt, der drei Viertel der hierzulande produzierten Milch verarbeitet. Bergmilch hat rund 2.100 Mitglieder, knapp 500 Mitarbeitende und schrieb 2024 einen Umsatz von 308 Millionen Euro. Bei Brimi sind es knapp 1.000 Mitglieder und rund 220 Mitarbeitende bei einem Umsatz von 130 Millionen Euro.
Der Rückblick von Brimi
Nach der Begrüßung durch Brimi-Obmann Klaus Faller blickte Geschäftsführer Martin Mair bei der Vollversammlung zurück: Man haben 2025 „sehr gute Absatz- und Umsatzzahlen“ erzielt. Unter anderem habe man fast 500 Tonnen mehr Mozzarella verkaufen können als 2024. Der Auszahlungspreis an die Genossenschaftsmitglieder habe sich verbessert. Auch mit dem bisherigen Verlauf des neuen Geschäftsjahres zeigte sich Mair zufrieden.
Brimi hat bei der Vollversammlung auch den besten Milchlieferanten ausgezeichnet. Es ist Hubert Pramstrahler vom Bühler Hof in Villnöß.
















