Bozen – Eine hohe Nachfrage trifft auf wenig Angebot: Das ist auf dem Südtiroler Mietmarkt und speziell in Bozen schon länger ein Problem. Jetzt zeigt eine Analyse des Immobilienportals Idealista: Bozen hat unter den 110 italienischen Provinzhauptstädten sogar die verhältnismäßig höchste Nachfrage nach Mietwohnungen. Und zwar mit Abstand.
Für die Analyse hat Idealista zwei Indikatoren herangezogen. Einerseits den Index der relativen Nachfrage. Dieser basiert auf der Anzahl von Kontakten, die eine Wohnungsanzeige hervorruft. Und andererseits die durchschnittliche Zeit, die eine Anzeige im Internet veröffentlicht bleibt, ehe sie wieder gelöscht wird (weil die Wohnung vermutlich erfolgreich vermietet wurde).
Bozen sticht bei der Veröffentlichungsdauer im Städtevergleich mit durchschnittlich 22 Tagen nicht unbedingt hervor. Bei der relativen Nachfrage jedoch – also den Kontaktaufnahmen pro Wohnungsanzeige – liegt Bozen mit einem Index von 48,25 weit vor den anderen Provinzhauptstädten. Konkret vor Rimini mit 38,83, Prato mit 33,90 und Trient mit 32,80.
„Der Index Bozens zeugt von einem enorm hohen Nachfragedruck bezogen auf das vorhandene Angebot“, kommentiert Idealista.


















