Sterzing/Queenstown – In Queenstown auf der Südinsel Neuseelands laufen derzeit die Vorbereitungen für eine echte Mobilitäts-Revolution. Dabei spielt das Sterzinger Unternehmen Leitner eine wesentliche Rolle. In einem im Mai gestarteten Wettbewerbsverfahren wurde Leitner offiziell für den Bau der ersten urbanen Seilbahnlinie Ozeaniens ausgewählt. Diese soll den Flughafen Queenstown über den Busbahnhof Frankton mit dem Stadtzentrum verbinden.
Die voraussichtliche Fahrzeit beträgt rund 20 Minuten und bietet eine Alternative zur stark befahrenen Straße sowie Panoramablicke über den Lake Wakatipu und den Gebirgszug Remarkables. Die 200 Millionen Euro teure Anlage soll bis 2029 betriebsbereit sein.
Das Projekt von Leitner sieht eine Kabinenbahn mit sieben Stationen über fünf Sektionen mit einer stündlichen Kapazität von bis zu 3.000 Personen vor. Aufgrund der Streckenführung entstehe dabei nicht nur ein touristischer Mehrwert, sondern trage die Bahn auch zur langfristigen Infrastrukturplanung der Stadt bei, heißt es von den Verantwortlichen.
Baubeginn frühestens 2027
Bevor mit dem Bau begonnen wird, ist noch eine Detailplanung des Projektes notwendig. Zudem müssen umweltbezogene und technische Gutachten eingeholt werden. Parallel dazu sind Konsultationen mit Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern sowie mit der lokalen Bevölkerung vorgesehen, um das Projekt transparent weiterzuentwickeln und regionale Anliegen frühzeitig zu berücksichtigen.
Der Baubeginn ist – sofern alles glatt läuft – für das Jahr 2027 vorgesehen. 2029 soll zumindest der erste Streckenabschnitt befahren werden können.
Leitner hat in Neuseeland bereits Erfahrung: Das Unternehmen realisierte hier bedeutende Projekte wie den Coronet Express, die Sky-Waka-Kabinenbahn oder den neuen 8er-Sessellift am Mount Hutt.



















