Laas – Nachhaltigkeit beschäftigt zahlreiche Südtiroler Unternehmen, auch Lasa Marmo. Mit Lasa Individual hat die Gesellschaft eine Produktlinie etabliert, durch die nicht nur die reinsten und weißesten Stücke des Steins verwendet werden, sondern auch die farbig venierten, die eigentlich den Großteil im Bruch ausmachen. Im ersten Quartal dieses Jahres machte Lasa Individual bereits knapp ein Fünftel des Umsatzes aus.
Doch nicht nur auf eigene Faust, sondern auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern versucht Lasa Marmo, das eigene Nachhaltigkeitskonzept auszubauen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Abfallprodukten.
Von 3D-Druck bis zum Einsatz in der Landwirtschaft
Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich hat vor Kurzem eine Tonne Marmorstaub in Laas abholen lassen, um das Material im 3D-Druck zu testen. Dasselbe macht ein Südtiroler Unternehmen, nämlich die Abteilung 3D Innovation der Progress Group. Am neuen Firmensitz der Progress kam ebenfalls Laaser Marmor als Zuschlagstoff zum Einsatz.
Weitere Projekte: Die beiden Designer Harry Thaler und Daniele Lupo tüfteln an einer Produktlinie aus Bohrkernen aus Laaser Marmor; der Giro delle Dolomiti, ein Green Event, hat kürzlich seine Medaillen aus Bohrkernscheiben präsentiert; und zwei Studenten haben in ihren Abschlussarbeiten unter anderem untersucht, wie Laaser Marmorstaub in der Landwirtschaft als Kalziumkarbonat eingesetzt werden kann, um die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern.



















