Bozen – Die Landesregierung hat am Freitag die Beiträge an Unternehmen für die Installation von Überfall- und Einbruchsmeldeanlagen verlängert. Und: Erstmals gibt es auch für die Installation von GPS-Ortungssystemen und für die Beauftragung eines privaten Sicherheitsdienstes einen Zuschuss.
Wirtschaftslandesrat Marco Galateo sagt: „Durch die Verlängerung und Ergänzung dieser Beiträge erhalten Unternehmen eine konkrete Hilfestellung, um ihren Betrieb besser zu schützen.“ Bereits im Vorjahr sei es zu einem signifikanten Anstieg der entsprechenden Ansuchen gekommen: von 59 Anträgen im Jahr 2024 auf 386 Anträge im Jahr 2025. Sicherheitslandesrätin Ulli Mair erklärt, man wolle den Unternehmen auch in den nächsten Jahren wirksame Werkzeuge zur Prävention, zum Schutz und zur Vorbeugung gegen Kleinkriminalität und Gewalt an die Hand geben.
Unternehmen können im Zeitraum 2026–2028 den Antrag für maximal drei operative und ordnungsgemäß eingetragene Betriebssitze in Südtirol einreichen. Förderfähig sind Vorhaben mit einem zulässigen Mindestbetrag von 1.000 Euro und einem Höchstbetrag von 14.000 Euro pro Betriebssitz. Der Zuschuss kann bis zu maximal 50 Prozent der zulässigen Ausgabe betragen und maximal 7.000 Euro.


















