Bozen – Der Wirtschaftsdienstleister IDM Südtirol hat im Auftrag des Landes gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie Vertretenden des Tourismussektors ein umfassendes Nachhaltigkeitsprogramm für den Südtiroler Tourismus erarbeitet. Es gibt klare Ziele vor, in welchen Handlungsfeldern der Sektor strategisch weiterentwickelt werden muss, um auch in Zukunft eine tragende Säule des Landes zu bleiben.
Im Rahmen des Projektes wurde auch ein eigener Nachhaltigkeitsstandard für Südtirol erarbeitet. Wer diesen nach einem umfangreichen Prozess erreicht, wird mit dem neuen Nachhaltigkeitslabel Südtirol ausgezeichnet, das nach Audits eine unabhängige externe Organisation in drei Stufen vergeben wird. Die höchste Zertifizierungsstufe ist auch international anerkannt.
Land, IDM und HGV wollen am kommenden Montag vorstellen, was das Nachhaltigkeitsprogramm für den Tourismus beinhaltet, welche Kriterien für die Auszeichnung mit dem Nachhaltigkeitslabel Südtirol erfüllt werden müssen und welche Pläne es für die Weiterentwicklung des Labels gibt.
Der HGV hat das Nachhaltigkeitslabel zuletzt in der Debatte um die verpflichtende Herkunftskennzeichnung für verwendete Lebensmittel in der Gastronomie ins Feld geführt. Demnach sollen anstelle einer Pflicht freiwillige Initiativen gefördert werden, um den Einsatz von regionalen Lebensmittelprodukten zu forcieren. Beim geplanten Südtiroler Nachhaltigkeitslabel für Tourismusbetriebe etwa sei die Verwendung von regionalen Produkten wie Milch, Joghurt und Äpfel sowie ein bestimmter Anteil an regionalen Weinen verpflichtend vorgesehen, so der HGV.















