Bozen – Kürzlich wurden im Hauptsitz der Alperia AG die beiden Gewinner des „Umwelt & Klima Preis Südtirol“ prämiert. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb, der Umweltprojekte von Unternehmen sowie Privatpersonen Sichtbarkeit verleihen soll. Der Preis ist ein Gemeinschaftsprojekt von Transkom KG, Brixner, FF, Meraner Stadtanzeiger, Verbraucherzentrale Südtirol und Die Weinstraße.
Laut den Organisatoren sind mehr als 40 Bewerbungen für den Preis eingegangen. „Sie beweisen einmal mehr, dass die Themen Umwelt und Klima eine essenzielle Bedeutung für unsere Gesellschaft und Zukunft haben“, so Arnold Biasion, Ideator des Preises.
Die Auszeichnung in der Kategorie „Projekte und Ideen“ erhielt der Südtiroler Bauernbund für das Projekt: „CO2-Fußabdruck der Südtiroler Landwirtschaft – Entwicklung eines praxisnahen Klimarechners für Landwirtschaftsbetriebe“. Dieses Projekt soll den den landwirtschaftlichen Betrieben in Südtirol eine Grundlage bieten, um ihre Klimawirkung besser zu verstehen, Einsparpotenziale zu erkennen und langfristig klimafreundlichere Produktionsweisen zu entwickeln. Das Projekt steht unter der Leitung des Südtiroler Bauernbundes, beteiligt sind weitere Südtiroler Institutionen.
Gewinner der Kategorie „Maßnahmen und Aktivitäten“ ist das Versuchszentrum Laimburg mit seinem Projekt „Regionales Saatgut von Wildpflanzen in Südtirol“. Das seit 2023 bestehende Projekt umfasst die Sammlung von Samen und Früchten, deren Prozessierung samt Reinigung und Prüfung des Saatgutes sowie die Vermehrung von Südtiroler wildwachsenden, krautigen Pflanzenarten. Durch die Zusammenstellung einer Saatgutmischung sowie deren Aussaat und Etablierung verspricht sich das Versuchszentrum mehr Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen in Südtirol und nach Möglichkeit positive Effekte in Bezug auf Nützlinge.

















