Immer informiert bleiben

Den SWZ-Newsletter abonnieren

  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • Podcast
  • Archiv
  • E-Paper
  • SWZ-Club
Samstag, 7.März 2026
  • Anmelden
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
SWZ
%title
%title
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
SWZ
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse

Kommentar: Ringen um die Wahrheit

Im Landtag wurde den Südtiroler Medien ordentlich der Kopf gewaschen. Ja, Objektivität ist ein hartes Geschäft.

Christian Pfeifer von Christian Pfeifer
13. Februar 2026
in Meinung, Südtirol
Lesezeit: 2 mins read
Kommentar: Ringen um die Wahrheit

Foto: Shutterstock / Tero Vesalainen

Vereinzelt gab es zwar wohlwollende – wenngleich keine lobenden – Worte für uns Medienschaffende, aber alles in allem haben wir vergangene Woche im Landtag gehörig den Kopf gewaschen bekommen. Der Succus: Wir lassen nur die Meinungen zu, die uns in den Kram passen, und wir manipulieren damit die Bevölkerung.

Nun, Journalistinnen und Journalisten tragen eine enorme Verantwortung. Und – so viel Selbstkritik muss sein – dieser Verantwortung werden sie tatsächlich nicht immer gerecht. Zum Beispiel, wenn sie Themen in reißerischer Manier aufblasen. Oder wenn sie leichtfertig Skandale konstruieren, die keine sind. Oder wenn sie negative gegenüber positiven Meldungen übergewichten, weil das mehr Aufmerksamkeit generiert. Oder wenn sie sich mit dem Interviewen der „richtigen“ Leute zum gewünschten Ergebnis recherchieren. Oder wenn sie Tatsachen verzerren, manchmal gar nicht absichtlich, sondern weil sie zu wenig vom Thema verstehen. Die Aufzählung könnte fortgesetzt werden. Journalismus kann viel kaputt machen, denn eine nachträgliche Richtigstellung ist nie so stark wie der ursprüngliche Bericht.

%title
%title

Filtern für den guten Zweck

Aber mal ehrlich: Wäre die Welt ohne die klassischen Medien wirklich besser? Sind die Internetplattformen, wo jeder und jede den abstrusesten Käse ungefiltert verbreiten kann, die besseren Medien? Wohl kaum. Der Filter der Medien mag manchmal nicht perfekt funktionieren, aber er ist trotzdem besser als keiner. „Filter“ ist natürlich ein böses Wort. Es verkörpert genau das, was den (Südtiroler) Medien im Landtag vorgeworfen wurde, nämlich das Unterdrücken unliebsamer Meinungen. Aber es steht auch für Hinterfragen, Prüfen, Abwägen. Genau das macht verantwortungsvoller Journalismus.

Dabei ist klar: Objektivität ist ein hartes Geschäft. Journalistinnen und Journalisten nehmen die eigenen Ansichten und Prägungen zwangsläufig mit in die Redaktion – die lassen sich nicht einfach an der Redaktionstüre abstreifen wie eine Jacke. Gute Journalistinnen und Journalisten ringen aber zumindest um eine bestmögliche Objektivität. Das tun ausgerechnet jene Politiker:innen, die im Landtag am lautesten geschrien haben, hingegen selten. Ihr Geschäft ist die Polarisierung, selbst wenn sie genau wissen, dass ihre vereinfachende Schwarz-Weiß-Malerei nicht die Realität abbildet. Wenn diese Politiker:innen die mangelnde Objektivität der Medien anprangern, dann ist das befremdlich.

Im Übrigen gibt es „die Medien“ genausowenig wie „die Poli­ti­ker:innen“. Es gibt auf beiden Seiten gute, schlechte und mittelmäßige. Aber so wie man schlechte Politiker:innen nicht vom Landtag fernhalten kann, so kann man eben auch nicht schlechten Medienleuten den Job verbieten. Wenn in einer Landtagsdebatte über die Meinungsfreiheit den Medien vorgeschrieben werden soll, wie sie zu berichten haben, dann bleibt ein Beigeschmack. Aber es erinnert uns an den Auftrag, uns unserer Verantwortung bewusst zu sein und diese ernst zu nehmen. Guter Journalismus bedeutet nicht, undifferenziert allen Ergüssen Platz zu geben. Er hinterfragt, prüft, wägt ab.

 

Hier geht’s zum Artikel „Sind Südtirols Medien böse?“

Christian Pfeifer

Christian Pfeifer

Erste journalistische Gehversuche bei der Tageszeitung "Alto Adige", seit 1995 bei der SWZ, seit 2015 deren Chefredakteur. Moderiert nebenberuflich das Wirtschaftsmagazin Trend im Fernsehen von Rai Südtirol. Findet Ausgleich bei seiner Familie und beim Sport, vorwiegend bei Tennis, Ski und Langlauf.

Verwandte Artikel

Kommentar: Die iranische Wette
Meinung

Kommentar: Die iranische Wette

6. März 2026
Kommentar: Frauentage und Fragezeichen
Meinung

Kommentar: Frauentage und Fragezeichen

6. März 2026
Was Wirtschaftstreibende zum Thema Remigration zu sagen haben
Südtirol

Was Wirtschaftstreibende zum Thema Remigration zu sagen haben

6. März 2026
Südtirol

Unter der Lupe: Wie nachhaltig sind Südtirols Unternehmen?

6. März 2026
Südtirol

Klaus Berger: „Der Tourismus braucht Entwicklung“

6. März 2026
Südtirol

Philip Pircher: Der Mann, der nie fertig ist

6. März 2026
Landesregierung erlaubt schwimmende Photovoltaikanlagen

Landesregierung erlaubt schwimmende Photovoltaikanlagen

6. März 2026
Eurac-Waldforscher: „Mehr Brände, Schädlinge und Stürme“

Eurac-Waldforscher: „Mehr Brände, Schädlinge und Stürme“

6. März 2026
Kommentar: Die iranische Wette

Kommentar: Die iranische Wette

6. März 2026
Kommentar: Frauentage und Fragezeichen

Kommentar: Frauentage und Fragezeichen

6. März 2026
Was Wirtschaftstreibende zum Thema Remigration zu sagen haben

Was Wirtschaftstreibende zum Thema Remigration zu sagen haben

6. März 2026

Unter der Lupe: Wie nachhaltig sind Südtirols Unternehmen?

6. März 2026
Jetzt bei Google Play
SWZ Logo Weiss

Wochenblatt für Wirtschaft und Politik.

Follow Us

Innsbrucker Straße 23
39100 Bozen
Italien

info@swz.it
(+39) 0471 973 341

  • Impressum
  • Privacy
  • Cookies

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung

Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Login
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
  • Suche
  • Podcast
  • SWZ-Club
  • Archiv
  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • SWZ App
  • E-Paper

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung

Willkommen zurück

Hinweis! Bitte geben Sie Ihre Abonummer ohne vorgestellte Null ein (zB 14 statt 0014)

Passwort vergessen?

Passwort erhalten

Bitte E-Mail und Passwort eingeben um Passwort zurückzusetzen

Anmelden

Diese Website verwendet Cookies während Sie durch die Website navigieren, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Für die Funktionalität der Website verwenden wir technische Cookies und für anonyme Statistiken Marketing Cookies. Durch das Klicken auf Akzeptieren, stimmen sie automatisch den Marketing Cookies zu, außer sie haben diese deaktiviert.

mehr anzeigen
Technische Cookies immer aktiviert
Marketing Cookies
  • Google Analytics
  • Facebook Pixel
  • LinkedIn
  • Google Tag Manager
  • Hotjar
alle akzeptieren akzeptieren
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Login
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
  • Suche
  • Podcast
  • SWZ-Club
  • Archiv
  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • SWZ App
  • E-Paper

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung