Bozen – Am 14. und 15. Oktober veranstaltet die Freie Universität Bozen zum fünften Mal ihre Karrieremesse „Career Fair“, um interessierten Arbeitgebern die Möglichkeit zu geben, mit jungen Talenten in Kontakt zu treten. Erstmals findet das Recruiting-Event an zwei Tagen statt. Konnten sich bisher rund 70 Unternehmen und Institutionen bei der Career Fair präsentieren, so stehen heuer 140 Ausstellungsplätze zur Verfügung. „Wir möchten die Verbindungen zwischen unserer Universität und der Südtiroler Arbeitswelt weiter stärken“, sagt Iris Tappeiner, die Leiterin des Career Service der unibz. Die Veranstaltung versteht sich nicht nur als klassische Jobmesse, sondern als Plattform für den direkten Dialog.
Anmeldungen sind bis zum 28. Juli möglich. Auf der offiziellen unibz-Informationsseite sind alle Infos zur Registrierung und zur Veranstaltung abrufbar (hier klicken). Die Teilnahme ist kostenlos.
Rund 3.500 Bewerbungen für das neue Studienjahr
Derweil wächst die unibz weiter. Für das kommende akademische Jahr sind bisher rund 3.500 Bewerbungen eingegangen, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anstieg betreffe sowohl Bewerbungen aus der EU als auch jene von Studieninteressierten aus Nicht-EU-Ländern. Die Zahlen sind vorläufig, da Bewerbungen für einige Studiengänge noch laufen. Im Vergleich mit Italien liege die Uni Bozen klar über dem Durchschnitt, heißt es in einer Pressemitteilung.
Den deutlichsten Zuwachs verzeichnet die Fakultät für Ingenieurwesen: Die Zahl der Bewerbungen stieg von 726 auf 878, das sind 20,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein deutliches Plus gibt es auch an der Fakultät für Design und Künste. Dort stieg die Zahl der Bewerbungen von 397 auf 466 und damit um 17,4 Prozent.
Die Nummer eins im Censis-Ranking
Im neuen Censis-Ranking belegt die Freie Universität Bozen zum zehnten Mal in Folge den ersten Platz unter den kleinen nichtstaatlichen Universitäten, gefolgt von der römischen Università Campus Bio-Medico und der Università Cattaneo.
„Wir nehmen diese Ergebnisse mit großer Freude zur Kenntnis. Sie bestätigen, dass unsere Universität auch unter komplexen demografischen Rahmenbedingungen immer mehr Studierende für sich gewinnen kann“, erklären Präsident Federico Giudiceandrea, Rektor Alex Weissensteiner und Direktor Günther Mathà. Und weiter: „Unser dreisprachiges Modell und die enge Verbindung zwischen Lehre, Forschung und Region sind besondere Merkmale, die unsere Studierenden darauf vorbereiten, sich kompetent in zunehmend internationalen akademischen und beruflichen Kontexten zu bewegen. Die Entwicklung ist ermutigend und bestätigt uns auf dem eingeschlagenen Weg.“


















