Bozen/Rom – Das „Centro di formazione e ricerca sui consumi“ hat in Zusammenarbeit mit dem Verbraucherverband Assoutenti die Kaffeepreise in Italien analysiert. Die Grundlage dafür sind offizielle Daten, die von staatlicher Seite erhoben wurden.
Demnach ist ein Espresso innerhalb von fünf Jahren um fast ein Viertel teurer geworden. Konkret kostete ein Espresso im Jahr 2021 noch im Schnitt 1,04 Euro, aktuell hingegen 1,29 Euro.
Die Unterschiede zwischen den italienischen Provinzen sind allerdings erheblich. Laut der Studie ist Bozen die Provinzhauptstadt mit den höchsten Kaffeepreisen – mit durchschnittlich 1,51 Euro für einen Espresso. Dahinter folgt Pescara mit 1,49 Euro.
Insgesamt elf Provinzen liegen über der Marke von 1,40 Euro, darunter Trient. Am günstigsten ist der Espresso in Messina mit durchschnittlich 1,06 Euro.
Die Studienautoren nennen als Gründe für die Preissteigerungen die höheren Kosten für Kaffeebohnen, aber auch die gestiegenen Energie- und sonstigen Betriebskosten in der Gastronomie. Generell sei zu beobachten, dass der Kaffeekonsum daheim zunehme, was zulasten des Konsums in den Bars und Restaurants gehen könne.


















