Bozen/Rom – Das Wettbewerbsverfahren gegen den Skiverbund Dolomiti Superski ist abgeschlossen. Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM hat den Entschädigungsvorschlag von Dolomiti Superski und seinen angeschlossenen Konsortien im Ausmaß von 30 Millionen Euro angenommen.
Der Hintergrund: Die AGCM hat untersucht, ob es beim Skiverbund illegale Preisabsprachen und Verkaufsbeschränkungen gab. Dies sei potenziell zulasten der Skipass-Kaufenden gegangen. Vom Verfahren betroffen waren die angeschlossenen Konsortien Cortina, Kronplatz, Alta Badia, Gröden/Seiser Alm, Fassa/Carezza, Alpe Lusia/San Pellegrino, Civetta, Arabba/Marmolada, 3 Zinnen, Val di Fiemme/Obereggen, San Martino di Castrozza/Passo Rolle und Gitschberg-Jochtal/Plose.
Was die Einigung vorsieht
Dolomiti Superski und die angeschlossenen Konsortien haben zugesichert, das wettbewerbsrechtlich bedenkliche Vorgehen zu beenden. Zudem haben sie Entschädigungen für die Skipass-Käufer:innen angeboten.
Die Einigung betrifft all jene, die in den Saisonen 2022/2023, 2023/2024 und 2024/2025 Tages- oder Mehrtagesskipässe der einzelnen Skigebiete kauften. Sie haben die Möglichkeit, entweder einen Rabattvoucher für zukünftige Käufe in Höhe von 30 Prozent der Ausgaben zu erhalten – oder aber eine Rückerstattung der Kosten in Höhe von 20 Prozent.
Der Entschädigungsbetrag zwischen Voucher und Direktzahlungen wird auf insgesamt 30 Millionen Euro beziffert.
Zudem haben sich Dolomiti Superski und die Konsortien dazu verpflichtet, in den nächsten fünf Wintersaisonen bereits beschlossene Vergünstigungen und Aktionen im Rahmen des Super-Skipass Dolomiti Superski fortzuführen – im Gesamtwert von rund 20 Millionen Euro.
Laut AGCM werden die Details auf den Websites von Dolomiti Superski und den angeschlossenen Konsortien bekannt gegeben.


















