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Italiens Karibik

Lampedusa, die Insel der Flüchtlingstragödien, hat noch eine andere, weitgehend unbekannte Seite: Sie lockt mit wunderschönen Buchten immer mehr Urlauber an, in diesen Tagen noch mit 25 Grad.

Südtiroler Wirtschaftszeitung von Südtiroler Wirtschaftszeitung
25. Oktober 2013
in Italien
Lesezeit: 2 mins read

Lampedusa – 205 Kilometer südlich von Sizilien und 130 Kilometer nördlich von Tunesien liegt Lampedusa. Immerhin 6.300 Menschen leben auf der kleinen Insel, die nur zwölf Kilometer lang und bis zu drei Kilometer breit ist, im Norden von steilen Klippen und im Süden von Sandstränden geprägt wird und als höchsten Punkt im kargen Landesinneren den 113 Meter hohen Albero Sole hat. In diesen Tagen liegen die Mindesttemperaturen um die 18 Grad, die Höchsttemperaturen erreichen noch immer angenehme 25 Grad.

Doch all das wissen nur die wenigsten. Lampedusa ist allein wegen der Flüchtlingsdramen berühmt geworden, die sich vor seiner Küste regelmäßig abspielen. Wenn sich besonders schwere Unglücke ereignen, rückt Lampedusa für einige Tage ins Zentrum des Interesses von Medien und Spitzenpolitikern, bevor es wieder vergessen wird – dabei stranden beinahe täglich afrikanische Flüchtlinge nach einer lebensgefährlichen Überfahrt in alten Booten auf Lampedusa, um in Italien bzw. Europa ein besseres Leben zu finden. Anfang Oktober war es wieder einmal soweit: Zuerst kenterte am 3. Oktober ein aus Libyen kommender Kutter mit 545 Flüchtlingen, fast 400 Menschen ertranken. Dann kamen am 11. Oktober noch einmal 34 Flüchtlinge zwischen Malta und Lampedusa ums Leben. Inzwischen hat sich die Aufmerksamkeit wieder verlagert.

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Es ist eine traurige Berühmtheit, zu der Lampedusa gelangt ist. Doch wer ist diese Insel wirklich? Wovon lebt die einheimische Bevölkerung? Verwaltungsmäßig gehört die Insel – genauso wie die 45 Kilometer entfernte bewohnte Insel Linosa und die 17 Kilometer entfernte unbewohnte Insel Lampione – zur Provinz Agrigent. Einst war Lampedusa stark landwirtschaftlich geprägt, aber inzwischen leben die Menschen vielmehr von der Fischerei, von der Fischkonservierung und – am stärksten – vom Tourismus, dem neuen Wohlstandsbringer. Lampedusa nennt sich selbst die „Karibik des Mittelmeers“, und Fotos von romantischen Buchten mit weißem Sand und türkisfarbenem Meer machen tatsächlich Lust auf die Insel. Die „Spiaggia die Conigli“ wurde erst heuer von Tripadvisor zum schönsten Strand Italiens gekürt. Wer schon einmal auf Lampedusa war, schwärmt davon und stellt mit Erstaunen fest, von den tausenden Flüchtlingen in den Auffanglagern überhaupt nichts gesehen zu haben.

Dabei ist die touristische Entwicklung auf Lampedusa noch jung. Der Grundstein dafür wurde zwar bereits Mitte der 1960er-Jahre gelegt, als die Inselbewohner den Bau des Flugplatzes erkämpften (sie boykottierten aus Protest jahrelang alle Wahlen). Doch das Interesse für Lampedusa erwachte erst, als der libysche Machthaber Muammar al-Gadaffi am 15. April 1986 zwei Scud-Raketen auf Lampedusa abfeuern ließ. Plötzlich kannte die halbe Welt den Namen Lampedusa, und es begann daraufhin nach jahrzehntelanger Lethargie eine schrittweise touristische Erschließung, die die Insel völlig veränderte.

Seit einigen Jahren verzeichnet Lampedusa alljährlich zweistellige Nächtigungszuwächse. Zwar stehen die Zahlen der zu Ende gehenden Sommersaison noch nicht fest, aber es wird davon ausgegangen, dass heuer erstmals 200.000 Urlaubsgäste mit dem Flugzeug nach Lampedusa kommen werden bzw. gekommen sind. Direkt- und Charterflüge aus Mailand, Rom, Bergamo, Mailand, Bologna, Verona, Pisa, Parma, Palermo und Catania haben Lampedusa bereits bis Mitte August ein Ankünfteplus von sage und schreibe 28 Prozent gegenüber 2012 beschert. Die Hotels waren den ganzen Sommer über so gut wie ausgebucht – und das mitten in der ernsthaften Krise, welche der italienische Tourismus im abgelaufenen Sommer durchlebte. Papst Franziskus stattete der Insel im Sommer übrigens ebenfalls einen Besuch ab, wenn auch nicht aus Urlaubsgründen.(cp)

Schlagwörter: 41-13freenomedia

Ausgabe 41-13, Seite 15

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