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Italiens Fußball in fremden Händen – und mittendrin der FCS

SPORT – Wenn ab 17. August in Italien wieder König Fußball regiert, dann sind zehn von 20 Serie-A-Clubs in ausländischer Hand, bald vielleicht elf. In der Serie B kämpft der FC Südtirol ebenfalls – mit ungleichen Waffen – gegen vier Clubs, hinter denen finanzkräftige Investoren aus dem Ausland stehen.

Christian Pfeifer von Christian Pfeifer
6. August 2024
in Italien
Lesezeit: 5 mins read
Italiens Fußball in fremden Händen – und mittendrin der FCS

Eine Szene vom Mailänder Derby im vergangenen April: Meister Inter und Vizemeister Milan gehören ausländischen Investoren. (Foto: Shutterstock / ph.FAB)

Rom – Für die Aufsteiger Parma, Como und Venezia beginnt Mitte August das Abenteuer in Italiens höchster Fußballliga. In der vergangenen Saison spielten sie noch in der Serie B gegen den FC Südtirol. Das Trio hat aber eine weitere Gemeinsamkeit: Alle drei Clubs gehören ausländischen Investoren. Ohne deren Geld wird es offenbar immer schwieriger, im Fußball-Millionengeschäft mit seinen maßlosen Ablösesummen und astronomischen Spielergehältern konkurrenzfähig zu bleiben.

Wenn in der Serie A zehn von 20 Clubs und selbst in der Serie B noch vier von 20 Clubs von potenten Eigentümern aus dem Ausland aufgekauft wurden, dann wird deutlich, in welche Sphären sich der kleine FC Südtirol hochgearbeitet hat.

Wenn in der Serie A zehn von 20 Clubs und selbst in der Serie B noch vier von 20 Clubs von potenten Eigentümern aus dem Ausland aufgekauft wurden, dann wird deutlich, in welche Sphären sich der kleine FC Südtirol mit seiner breiten Gesellschafterstruktur – und ohne millionenschweren Investor – hochgearbeitet hat. Damit lässt sich auch einordnen, wie hoch die Plätze sechs und neun in den beiden vergangenen Serie-B-Saisonen einzuschätzen sind und dass die Serie A derzeit wohl eher eine Nummer zu groß wäre.

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Denn jene Clubs, die (noch) nicht in ausländischer Hand sind, gehören in vielen Fällen ähnlich finanzkräftigen Italienern, etwa die Serie-B-Clubs Salernitana (Danilo Iervolino), Bari (Luigi De Laurentis) und Sassuolo (Familie Squinzi). Und weil die TV-Gelder weniger werden, dürfte Italiens Profifußball künftig eher mehr als weniger zur Spielwiese für vermögende Investoren werden.

Fünf der besten sechs unter ausländischer Kontrolle

Aber zurück zu den ausländischen Akteuren im italienischen Fußball. Auffallend oft stecken hinter den Serie-A- und Serie-B-Clubs italoamerikanische Auswandererfamilien, die es in den USA zu Reichtum gebracht haben und offenbar über den Fußball die emotionale Bindung zur alten Heimat aufrecht erhalten wollen.

Blicken wir zunächst in die Serie A. Von den Top 6 der vergangenen Serie-A-Saison ist allein Juventus Turin in italienischer Hand verblieben, und zwar in jener der Unternehmerfamilie Agnelli. Meister Inter Mailand wurde erst im Mai von der chinesischen Familie Zhang an den US-Fonds Oaktree abgetreten. Oaktree wurde 1995 in Los Angeles gegründet und verwaltet mit seinen rund 1.200 Mitarbeitenden ein Vermögen von knapp 200 Milliarden Dollar.

Auffallend oft stecken hinter den Serie-A- und Serie-B-Clubs italoamerikanische Auswandererfamilien.

Vizemeister und Stadtrivale AC Milan befindet sich ebenfalls in US-amerikanischen Händen, und zwar im Eigentum des Investmentfonds RedBird Capital Partners. Dahinter steht der Italoamerikaner Gerry Cardinale, der über 20 Jahre lang für Goldman Sachs gearbeitet und dann 2013 RedBird gegründet hatte.

Auch bei Atalanta Bergamo, das sich in den vergangenen Jahren zur fixen Größe im italienischen Fußball gemausert hat und die jüngste Serie-A-Saison auf Rang vier beendete, zieht ein Italoamerikaner die Fäden. Stephen Pagliuca, Co-Präsident der Vermögensverwaltung Bain Capital (einer der Gründer ist der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney), hat vor zwei Jahren gemeinsam mit befreundeten Unternehmern 55 Prozent von Atalanta Bergamo übernommen. Ganz hat der Club seine bergamaskische Seele trotzdem nicht verloren: Die Unternehmerfamilie Percassi blieb Miteigentümerin.

Bologna, die italokanadische Überraschung

Die Überraschung der vergangenen Serie-A-Saison ist ebenfalls mit ausländischem Kapital zustande gekommen. Der FC Bologna, der sich mit Rang fünf erstmals für die Champions League qualifiziert hat und am vergangenen Wochenende in Bozen ein Testspiel gegen den FC Südtirol absolviert hat, gehört seit 2014 einer amerikanischen Unternehmerseilschaft mit dem italokanadischen Industriellen Joey Saputo an der Spitze. Laut Schätzungen haben die ausländischen Eigentümer bisher 300 Millionen Euro in den Verein gepumpt. Die Familie Saputo ist in den 1950er-Jahren nach Kanada ausgewandert und hat in Montreal eines der größten Molkereiunternehmen der Welt aufgebaut. Das Unternehmen – es trägt den Familiennamen – produziert Milchprodukte sowie Pizza und Gebäck.

Die Familie Saputo ist in den 1950er-Jahren nach Kanada ausgewandert und hat in Montreal eines der größten Molkereiunternehmen der Welt aufgebaut.

Sogar 850 Millionen Euro soll die amerikanische Unternehmerfamilie Friedkin bisher in den AS Rom investiert haben, der unmittelbar hinter Bologna auf Rang sechs gelandet ist. Im Corona-Sommer 2020 kaufte Dan Friedkin den Hauptstadtclub für knapp 600 Millionen Euro von Landsmann James Pallotta (ebenfalls ein Italoamerikaner), der die Roma 2011 erworben hatte. Dan Friedkin ist CEO der gleichnamigen Unternehmensgruppe, die unter anderem im Autohandel, in der Luxushotellerie und in der Filmproduktion tätig ist. Laut Forbes verfügt Dan Friedkin über ein Vermögen von rund fünf Milliarden Dollar.

In Florenz hat sich der Italoamerikaner Rocco Commisso ein Denkmal gebaut. Nach der Übernahme der ­Fiorentina im Jahr 2019 von der Familie Della Valle hat er für über 110 Millionen Euro den „Viola Park“ verwirklicht, der als eines der modernsten Sportzentren Europas gilt. Commisso ist Gründer und Inhaber des Telekommunikationsunternehmens Mediacom und laut Forbes acht Milliarden Dollar schwer.

Beim CFC Genoa hat seit 2021 der amerikanische Investmentfonds „777 Partners“ rund um Steven Pasko und Josh Wander das Sagen. Anderthalb Jahre nach dem Eigentümerwechsel schaffte Genoa den Aufstieg von der Serie B, wo es gegen den FC Südtirol spielte, in die Serie A und sicherte sich in der abgelaufenen Saison mit Rang elf locker den Klassenerhalt.

Hinter dem letztjährigen FCS-Gegner Como steht der potenteste Eigentümer des gesamten italienischen Fußballs. (Foto: Shutterstock / tiziano ballabio)

Parma, Como, Venezia: Aufstieg mit Auslandskapital

Genoa hat 2023 die Serie B dank Auslandskapital in Richtung Serie A verlassen, und auch alle drei Serie-A-Aufsteiger von 2024 sind in ausländischer Hand.

Serie-B-Meister Parma gehört seit Herbst 2020 der Krause Group des italoamerikanischen Unternehmers Kyle Krause, der es mit einer Supermarkt- und Tankstellenkette zu Reichtum gebracht hat und mittlerweile an der Spitze einer stark diversifizierten Gruppe steht. Krause musste zunächst den Abstieg aus der Serie A hinnehmen, heuer ist die Rückkehr ins Fußballoberhaus geglückt. 300 Millionen Euro soll Krause in diesen vier Jahren in den Fußballclub investiert haben, also um die 80 Millionen pro Jahr. Zum Vergleich: Das Jahresbudget des FC Südtirol bewegt sich um die 16 Millionen Euro.

Gegenüber Robert Hartono sind aber selbst Kyle Krause und alle anderen Fußballclub-Inhaber in Italien arme Schlucker.

Gegenüber Robert Hartono sind aber selbst Kyle Krause und alle anderen Fußballclub-Inhaber in Italien arme Schlucker. Der indonesische Tabakunternehmer hat im April 2019 Como übernommen, als der Club nach einem Konkurs in der Serie D spielte. Nun ist Como in der Serie A angelangt, nachdem es in der abgelaufenen Saison noch beim FC Südtirol im Drususstadion zu Gast war. Forbes schätzt das Vermögen der Brüder Robert und Michael Hartono auf rund 50 Milliarden Euro. Beide gehören zu den 100 reichsten Menschen der Welt. Somit hat Como die potentesten Eigentümer des gesamten italienischen Fußballs.

Der dritte Serie-A-Aufsteiger ist Venezia, das im Februar 2020 von der Investmentgesellschaft „VFC Newco 2020 LLC“ übernommen wurde. Deren Präsident ist Duncan Niederauer, ehemaliger CEO der New Yorker Börse.

Seit Monaten befindet sich auch Monza auf dem Markt. Die Familie Berlusconi, die 100 Prozent der Anteile hält, möchte den Fußballclub abtreten, den ihr Vater Silvio nach dem Abschied von Milan gekauft hatte. Im Frühjahr zerschlugen sich Verhandlungen mit Orienta Capital Partners des italienischen Unternehmers Augusto Balestra, nun sollen amerikanische Investoren Interesse zeigen.

Palermo wie Manchester City

Derweil wird es der FC Südtirol auch in seiner dritten Serie-B-Saison mit Gegnern zu tun bekommen, die ganz andere finanzielle Möglichkeiten haben. Vier Konkurrenten befinden sich in ausländischer Hand.

Palermo etwa hat dieselben Eigentümer wie der Serienmeister der englischen Premiere League, Manchester City. Der sizilianische Verein wird von der City Group kon­trolliert, die wiederum zu 81 Prozent im Besitz der Abu Dhabi United Group von Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan ist, Mitglied der Königsfamilie von Abu Dhabi und Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate. Für ihn ist es ein Trinkgeld, wenn er pro Saison zweistellige Millionensummen in sein Palermo steckt.

Palermo etwa hat dieselben Eigentümer wie der Serienmeister der englischen Premiere League, Manchester City.

Pisa gehört seit 2021 zu 75 Prozent dem britischen Unternehmer Alexander Knaster. In Spezia hat 2021 der Amerikaner Robert Platek investiert, der bisher allerdings die Erfahrung machen musste, dass Geld nicht automatisch Tore schießt. Nach dem Abstieg aus der Serie A hat sich Spezia in der abgelaufenen Saison nur knapp vor dem Absturz in die Serie C gerettet. Aus der Serie C in die Serie B ist hingegen Cesena aufgestiegen, das seit 2021 der amerikanischen „JRL Investments“ gehört. Dort haben Robert Lewis und John Aiello das Sagen. Aiello ist ein Anwalt mit italienischen Wurzeln und einer Vergangenheit bei Goldman Sachs.

Gegen solche Gegner muss der FC Südtirol bestehen. Zunächst startet der Club am 17. August mit einem Heimspiel gegen Modena ins Meisterschaftsrennen, dem Club von Ex-Trainer Pierpaolo Bisoli.

Schlagwörter: 31-24free

Ausgabe 31-24, Seite 15

Christian Pfeifer

Christian Pfeifer

Erste journalistische Gehversuche bei der Tageszeitung "Alto Adige", seit 1995 bei der SWZ, seit 2015 deren Chefredakteur. Moderiert nebenberuflich das Wirtschaftsmagazin Trend im Fernsehen von Rai Südtirol. Findet Ausgleich bei seiner Familie und beim Sport, vorwiegend bei Tennis, Ski und Langlauf.

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