Immer informiert bleiben

Den SWZ-Newsletter abonnieren

  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • Podcast
  • Archiv
  • E-Paper
  • SWZ-Club
Sonntag, 18.Januar 2026
  • Anmelden
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
SWZ
%title
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
SWZ
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse

Im Zettelregen stehen gelassen

Die Bürokratie wird als Geißel der Wirtschaft bezeichnet und die Politik in die Pflicht genommen. Ihr Versagen ist eklatant. Aber warum ist der Protest so wenig wirkungsvoll?

Robert Weißensteiner von Robert Weißensteiner
30. Oktober 2015
in Südtirol
Lesezeit: 2 mins read

Bozen – Die Bürokratie ist längst ein leidiges Thema. Es wird ständig darüber geklagt, aber wenig gegen sie unternommen. Das Wahlwerbebild von Hanspeter Munter und seiner Schubkarre, mit der der einstige LVH-Direktor die Zettelflut beseitigen wollte, ist längst zum Mahnmal für das Versagen in dieser Frage geworden. Die Politik scheint sich der Probleme bewusst zu sein und reagiert mit Bürokratiebeauftragten, die ebenso wenig bewirken wie die Vorschläge, die der Südtiroler Wirtschaftsring vor Jahren vorgelegt hat und die dann in den Schubladen des Landhauses verschwunden sind, ohne eine Welle der Empörung auszulösen.

Eine lokale Veranstaltung des Konsortiums Passeirer Wirtschaft zum Thema Bürokratie hat letzte Woche die Gemüter landesweit erregt. Der Grund: An den Pranger gestellt wurden dabei nicht nur die Politik mit ihren unzähligen Gesetzen und Dekreten sowie die Bürokraten, die in der Anwendung der Bestimmungen zuweilen das notwendige Fingerspitzengefühl vermissen lassen. Nein: Koordinator Ulrich Königsrainer äußerte auch die Vermutung, die Ankläger der Bürokratie, die Wirtschaftstreibenden und deren Verbände, trügen eine Mitschuld daran, dass im Kampf gegen die Zettelwirtschaft Schlacht um Schlacht verloren geht und die Kleinbetriebe im Regen stehen, bis sie Zuflucht unter dem Schirm finden, den die Verbände mit kostenpflichtigen Dienstleistungen zur Bewältigung der Bürokratie öffnen. Sind – so der Eindruck – erst einmal die notwendigen Verbandsstrukturen eingerichtet, setzten sich die Verbandsspitzen nur mehr halbherzig für die Beseitigung von Auflagen ein, für deren Erfüllung sie IT-Programme angeschafft und Mitarbeiter eingestellt haben.

%title

Der Blick ist dabei zwar auch auf Bozen, aber insbesondere auf Rom gerichtet. Die gesamtstaatlichen Wirtschaftsverbände, deren Mitglieder die Südtiroler Wirtschaftsorganisationen sind, zeigen laut Einschätzung von Senator Karl Zeller nicht wirklich die Zähne, wenn es darum geht, Bürokratie abzubauen, sondern geben rasch klein bei, sobald die Politik mit dem Argument kommt, dass die Vorschriften notwendig sind, um dem organisierten Verbrechen einen Riegel vorzuschieben. Die geringe Kampfkraft, die Confartigianato & Co an den Tag legen, macht verdächtig. So kommt es zu einer Vorschriftenflut und einer Kontrollintensität, die unzählige rechtschaffene Unternehmer in ihrer Existenz gefährden, aber den Müllsündern, Auftragsschwindlern und Schwarzarbeitern offensichtlich wenig anhaben.

Inzwischen frisst die Bürokratie schon ihre eigenen Kinder. Die öffentlichen Verwaltungen auf allen Ebenen klagen über ständige Mehrarbeit, die sie aufgrund jener Vorschriften haben, die die Unternehmen beachten müssen. Und aus Angst, Fehler zu machen, die den Rechnungshof oder den Staatsanwalt auf den Plan rufen, prüfen sie alles dreimal und drücken sich vor Entscheidungen. So benötigt die Verwaltung in Osttirol fünf Monate, um ein geeignetes Grundstück in Gewerbebauland umzuwidmen und eine Baugenehmigung auszustellen. Und in Südtirol?

Landesrat Arnold Schuler nimmt aber auch die Unternehmer selbst ins Gebet. Sie seien mit schuld an der Bürokratie, meint er: Gegen jede Auftragsvergabe werde rekurriert, jede Kategorie fordere Schutzbestimmungen für sich selbst und verlange Kontrollen, um sich gegen unlautere Konkurrenz zu schützen.

Der Abbau von Bürokratie setzt wohl auch einen Mentalitätswandel voraus, mehr Markt und weniger Staat, weniger Schutz und weniger Regeln, mehr Hilfe und weniger Verhinderungsstrategie, dafür mehr gegenseitiges Vertrauen. Die Unternehmen zu entlasten, würde deren Leistungskraft entscheidend stärken, ohne dass dies den Staat etwas kostet.

Schlagwörter: 41-15freenomedia

Ausgabe 41-15, Seite 1

Robert Weißensteiner

Robert Weißensteiner

Verwandte Artikel

Unternehmerempfang: Alexander Riepers erstes Mal
Meinung

Kommentar: Weniger jammern, mehr vertrauen

16. Januar 2026
Südtirol

EMT Transport in Krise: Morandells Sanierungsplan

16. Januar 2026
Südtirol

Grüne Erfolge

16. Januar 2026
Südtirol

Ein letztes Wiener Schnitzel

16. Januar 2026
Südtirol

Südtiroler Automarkt: Hat es sich ausgepufft?

16. Januar 2026
Südtirol

Neue Anreizpolitik: Höhere Löhne, mehr Vorteile

16. Januar 2026
Sechs Unternehmen bauen gemeinsam neue Eishalle

Sechs Unternehmen bauen gemeinsam neue Eishalle

16. Januar 2026
Philipp Moser, Direktor des hds (Foto: Alfred Tschager)

Monni-Gutscheine: 2025 wurden so viele ausgegeben wie noch nie

16. Januar 2026
Unternehmerempfang: Alexander Riepers erstes Mal

Kommentar: Weniger jammern, mehr vertrauen

16. Januar 2026

EMT Transport in Krise: Morandells Sanierungsplan

16. Januar 2026

Grüne Erfolge

16. Januar 2026

Ein letztes Wiener Schnitzel

16. Januar 2026
Jetzt bei Google Play
SWZ Logo Weiss

Wochenblatt für Wirtschaft und Politik.

Follow Us

Innsbrucker Straße 23
39100 Bozen
Italien

info@swz.it
(+39) 0471 973 341

  • Impressum
  • Privacy
  • Cookies

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung

Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Login
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
  • Suche
  • Podcast
  • SWZ-Club
  • Archiv
  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • SWZ App
  • E-Paper

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung

Willkommen zurück

Hinweis! Bitte geben Sie Ihre Abonummer ohne vorgestellte Null ein (zB 14 statt 0014)

Passwort vergessen?

Passwort erhalten

Bitte E-Mail und Passwort eingeben um Passwort zurückzusetzen

Anmelden

Diese Website verwendet Cookies während Sie durch die Website navigieren, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Für die Funktionalität der Website verwenden wir technische Cookies und für anonyme Statistiken Marketing Cookies. Durch das Klicken auf Akzeptieren, stimmen sie automatisch den Marketing Cookies zu, außer sie haben diese deaktiviert.

mehr anzeigen
Technische Cookies immer aktiviert
Marketing Cookies
  • Google Analytics
  • Facebook Pixel
  • LinkedIn
  • Google Tag Manager
  • Hotjar
alle akzeptieren akzeptieren
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Login
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
  • Suche
  • Podcast
  • SWZ-Club
  • Archiv
  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • SWZ App
  • E-Paper

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung