Bozen – Der Irankrieg hatte im März noch keine wirklichen Folgen für die Inflation in Südtirol. Vermutlich, weil der Staat den Anstieg der Treibstoffpreise durch die Akzisensenkung etwas abfedern konnte.
Das Preisniveau lag um 1,9 Prozent höher als im März des Vorjahres, was in etwa dem Durchschnitt der vergangenen Jahre entspricht. Anmerkung: Die Daten beziehen sich auf die Gemeinde Bozen – eine südtirolweite Erhebung der Inflation gibt es nicht.
Allerdings gibt es bei den März-Zahlen eine Auffälligkeit: Nahrungsmittel sind innerhalb eines Jahres im Schnitt um 4,1 Prozent teurer geworden.
Ausschlaggebend sind unter anderem Obst und Fruchtgemüse, deren Preise im Schnitt um mehr als zehn Prozent zugelegt haben. Dasselbe gilt für Kaffee. Zubereitungen aus Fleisch sind um zehn Prozent teurer geworden, Eier und Margarine um mehr als acht Prozent.
Ein wesentlicher Treiber der Inflation in Südtirol bleibt weiterhin auch das Gastgewerbe, von der Gastronomie hin zur Beherbergung: Im März stiegen dort die Preise im Jahresvergleich um 3,7 Prozent.
















