Bozen – Der Wirtschaftsverband hds zeigt sich erfreut über die kürzlich vom Südtiroler Landtag beschlossene Neuerung im Omnibus-Gesetz. Mit dem am 3. Juli verabschiedeten Gesetz wurde ein neuer Artikel aufgenommen, der es den Gemeinden ermöglicht, Unternehmen unbürokratischer finanzielle Beiträge für nachhaltige Entwicklungsprojekte zu gewähren.
„Unsere Städte und Dörfer leben von ihrer Attraktivität und Lebendigkeit. Jeder Schritt in diese richtige Richtung ist positiv zu bewerten.“ Philipp Moser
„Unsere Städte und Dörfer leben von ihrer Attraktivität und Lebendigkeit. Jeder Schritt in diese richtige Richtung ist positiv zu bewerten. Die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen – viele davon familiengeführt – stärkt die lokale Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze und belebt die Ortszentren“, erklärt hds-Präsident Philipp Moser.
Gemeinden haben Entscheidungsfreiheit
Der neue Artikel 3 des Gesetzes sieht konkret vor, dass Gemeinden wirtschaftliche Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit fördern können – und zwar unabhängig davon, ob sich das Unternehmen in einem strukturschwachen Gebiet befindet. Die Entscheidung über die Nutzung dieses Instruments liegt bei den Gemeinden selbst. Die Beiträge können – im Einklang mit EU-Vorgaben – zwischen 5.000 und 10.000 Euro betragen.
„Dieses neue Instrument kann bestehende Fördermaßnahmen der Gemeinden sinnvoll ergänzen.“ Philipp Moser
„Dieses neue Instrument kann bestehende Fördermaßnahmen der Gemeinden sinnvoll ergänzen. Ziel ist es, wirtschaftliche Aktivitäten wie Handel, Dienstleistungen und Gastronomie in den Ortskernen zu stärken oder Neueröffnungen den Weg zu ebnen und damit die Lebensqualität und das Entwicklungspotenzial unserer Gemeinden zu sichern“, so Moser abschließend.