Bozen – Der Handels- und Dienstleistungsverband (hds) nimmt in einer ersten Stellungnahme leicht enttäuscht den Ausgang der Landtagswahlen zur Kenntnis: „Die Zersplitterung in der Gesellschaft spiegelt sich in der politischen Landschaft wider. Nun gilt es, eine zukunftsfähige und stabile Landesregierung einzusetzen, die zügig an die Arbeit gehen kann“, sagt Präsident Philipp Moser. Das schlechte Abschneiden der Kandidierenden aus der Wirtschaft bezeichnet er als Wermutstropfen, den man sich jetzt genauer anschauen müsse.
Auf jeden Fall fordert der hds, dass bei der Neuaufteilung der Kompetenzen diesmal alle Wirtschaftsbereiche gemeinsam in einem einzigen Ressort verwaltet und von einem einzigen Landesrat verantwortet werden. „Das Experiment, den Tourismus von den anderen Wirtschaftssektoren zu trennen, hat sich als nicht gelungen erwiesen. Es war nicht einfach, gesamtwirtschaftliche Themen voranzubringen“, so Moser. Die Landwirtschaft sollte hingegen nicht einem Wirtschaftslandesrat zugeordnet werden.


















