Bozen – Die Messe Bozen hat bei einem Medienfrühstück die ersten Ergebnisse einer WIFO-Studie vorgestellt. Das Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer Bozen hat die Bedeutung der Messe Bozen für den Standort Südtirol erhoben. Demnach bewerten neun von zehn Südtiroler Unternehmen die Messe Bozen positiv.
40 Prozent der 1.779 befragten Unternehmen gaben an, in den vergangenen fünf Jahren Kontakt mit der Messe Bozen gehabt zu haben – als Besucher, Aussteller, Lieferant oder Partner. Über 80 Prozent bestätigen einen konkreten Nutzen: Kundenkontakte, Sichtbarkeit, neue Geschäftsbeziehungen und die Verbreitung von Innovationen.
„Ein Ergebnis nehmen wir ausdrücklich als Auftrag mit“, heißt es von der Messe Bozen. Nämlich: 40 Prozent der Unternehmen ohne Messekontakt nennen fehlende personelle Ressourcen als Hauptgrund. Auf diese Bedürfnisse habe man bereits reagiert: „Die neue Messe Good Life wurde von vier auf drei Tage verkürzt und Systemstände werden als Komplettpaket angeboten.“
Der häufigste Wunsch der befragten Unternehmen betrifft mehr internationale Aussteller und Besucher:innen. Bereits heute kommen 55,5 Prozent der Fachbesucher:innen von außerhalb Südtirols.
Die Gesamtstudie mit quantitativen und qualitativen Teilen folgt im Laufe der nächsten Monate.
„Über eine Million Begegnungen pro Jahr“
Die Messe Bozen hat zusätzlich erstmals hochgerechnet, wie viele persönliche Begegnungen und damit Gespräche jährlich auf ihrem Gelände zustande kommen. Grundlage sind rund 151.000 Besuchende, 2.300 Aussteller und 44 Gastveranstaltungen mit etwa 42.000 Teilnehmenden. Bei zurückhaltenden Annahmen ergebe das über eine Million Begegnungen pro Jahr.
„Nicht mitgezählt sind Gespräche der Besucher untereinander, Kongresse, Presse und Partner. Die Zahl ist damit als Untergrenze zu verstehen“, so die Messe.


















