Bozen – Der neue Universitätsrat der Freien Universität Bozen ist am Donnerstag zu seiner ersten Sitzung zusammengetreten. Der Unternehmer und Ingenieur Federico Giudiceandrea (Microtec) wurde dabei für die kommenden vier Jahre zum Präsidenten der Universität gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Ulrike Tappeiner an, die von 2018 bis 2026 an der Spitze der Uni stand.
Giudiceandrea sagt: „Ich übernehme dieses Amt mit großem Verantwortungsbewusstsein. Die unibz ist eine junge Universität, die sich durch ihre internationale Ausrichtung, ihre starke Verankerung im Land und die hohe Qualität von Forschung und Lehre einen Namen gemacht hat.“
Und in welche Richtung will er die dreisprachige Universität führen? „Zu meinen vorrangigen Zielen zählen die weitere Stärkung der wissenschaftlichen Exzellenz, die Förderung junger Forschender, die Intensivierung des Dialogs mit Wirtschaft und Kultur sowie die Aufwertung unseres mehrsprachigen und interkulturellen Profils. Ich glaube an eine Universität, die hohen wissenschaftlichen Anspruch, Innovationskraft und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.“
Die neue Führung
Die Bildungswissenschaftlerin Irene Cennamo wurde vom Universitätsrat zur Vizepräsidentin gewählt. Dem neuen Rat gehören darüber hinaus sechs weitere Mitglieder an: Rektor Alex Weissensteiner, Generaldirektor Günther Mathá, der Volkswirtschaftler Giovanni Mastrobuoni, Ex-Senator und Rechtsanwalt Karl Zeller, der ladinische Landesressortdirektor und Theater- und Musikwissenschaftler Andrè Comploi sowie die Studierenden-Vertreterin Elisa Bortolotti.

















