Bozen – Die Geschichte der Fluggesellschaft SkyAlps – die genauso wie der Bozner Flughafen von der Unternehmerfamilie Gostner betrieben wird – begann am 17. Juni 2021 mit dem ersten Linienflug nach Ibiza. Seitdem sind die Fluggastzahlen gewachsen, genauso wie das Streckennetz.
Heute verbindet die Südtiroler Airline Bozen mit 30 Destinationen in Europa. Im Winter kommt eine neue hinzu: die tschechische Hauptstadt Prag. Von Dezember bis März verbindet soll SkyAlps zweimal wöchentlich – jeweils mittwochs und sonntags – nach Tschechien fliegen.
Anlässlich des fünften Geburtstages der Fluggesellschaft sagt Josef Gostner, Präsident von SkyAlps: „SkyAlps bietet bereits heute ein attraktives Flugangebot ab und nach Bozen, das sowohl von Südtirolerinnen und Südtirolern als auch von Gästen aus dem In- und Ausland sehr gut angenommen wird. Gleichzeitig ist es unser erklärtes Ziel, künftig auch größere internationale Flughäfen anzufliegen und Südtirol damit noch stärker an die Welt anzubinden.“ Das werde ein „Wendepunkt für den Tourismus- und Wirtschaftsstandort Südtirol – aber auch für die Südtirolerinnen und Südtiroler selbst“, so Gostner.
Zehn Jahre nach dem Referendum
Während SkyAlps heuer fünf wird, ist die Volksbefragung zum Flughafen Bozen zehn Jahre her. Am 12. Juni 2016 stimmte Südtirol mit einer unmissverständlichen Mehrheit von 70,6 Prozent gegen das Flughafen-Gesetz der Regierung Kompatscher. Der Gesetzentwurf sah vor, dass das Land pro Jahr maximal 2,5 Millionen Euro in den defizitären Bozner Airport stecken darf, ab 2022 nur mehr 1,5 Millionen – oder sogar null Euro, falls bis 2022 nicht eine jährliche Passagierzahl von 170.000 wird. Hier geht’s zum Kommentar „Privat fliegt es sich besser“

















