Bozen – Zunächst zur Erinnerung: In der Vereinigung „Freie Weinbauern Südtirol“ sind rund 100 Weinproduzenten und Weinproduzentinnen zusammengeschlossen. Gegründet wurde die Vereinigung 1999 von damals zwölf kleinen Winzern, die sich neben den großen Kellereigenossenschaften (zusammengeschlossen im Verband der Kellereigenossenschaften) und den Weinkellereien (organisiert in der Vereinigung der Weingüter Südtirols) als eigenständig vermarktende Weinhersteller mehr Sichtbarkeit geben wollten.
Seit 2023 heißt die Präsidentin Magdalena Pratzner vom Weingut Falkenstein in Naturns. Nun wurde sie für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Ihr zur Seite stehen im Vorstand und im Aufsichtsrat zehn Personen (in alphabetischer Reihenfolge): Marlies Abraham, Florian Brigl, Hannes Mair, Johannes Pichler, Sebastian Praxmarer, Florian Ramoser, Florian Unterthiner, Stefan Vaja, Maximilian Widmann und Joachim Wolf. Die Aufgaben müssen erst noch verteilt werden. Direktor bleibt Peter Robatscher.
Fachgruppen für mehr Expertise
Künftig sind bei den Freien Weinbauern auch Fachgruppen vorgesehen, die die organisatorische Spitze verstärken. „Ziel ist es, mehr Mitglieder und damit mehr Expertise zu involvieren“, so Magdalena Pratzner. Und weiter: „Die Fachgruppen widmen sich den Themen Kommunikation, Markenidentifikation, Wein und Erlebnisse und ergänzen den Vorstand; wichtig ist, dass wir möglichst viel Kompetenz und Know-how in unseren Entscheidungsprozess einbringen und diesen noch breiter aufstellen.“.
Als wichtigste Vorhaben für die kommende dreijährige Amtsperiode nennt Pratzner die Fortführung des Projektes „Leichtglasflasche“ und eine Förderung gemeinsamer Erkennungsmerkmale – vom Auftritt unter dem Kürzel FWS bis zu Präsentationsartikeln. Weitergeführt werden ebenso die Lehrfahrten in andere Weinregionen sowie die Veranstaltung „Freie Weinbauern & Friends“, um die internationale Vernetzung der FWS zu fördern. Auch die traditionelle „Vinea Tirolensis“ als größtes Schaufenster der FWS wird es weiterhin geben.

















