Bozen/Neumarkt – Den NOI Techpark hat das Unternehmen Foppa gewählt, um seine Nachhaltigkeitsbemühungen sichtbar zu machen. Präsentiert wurde die neue „KØLD Return-Box“ für weniger Verpackungsmüll im Fischtransport sowie der Nachhaltigkeitsbericht, erstellt nach dem VSME-Berichtsstandard und mit fachlicher Begleitung durch das Terra Institute.
„Mit dem Nachhaltigkeitsbericht setzen wir einen weiteren Schritt in der strukturierten Dokumentation unseres Nachhaltigkeitsengagements“, erklärt Peter Foppa, der das Unternehmen in dritter Generation gemeinsam mit Alexandra Foppa führt. Bereits seit 2015 setze das Familienunternehmen diesbezüglich gezielte Maßnahmen, unter anderem durch ein laufendes Monitoring der Transportwege und des CO₂-Ausstoßes, optimierte Lieferwege, den Ausbau der E-Flotte sowie eine eigene Photovoltaik-Anlage, welche jährlich rund 750 Megawattstunden Strom produziert.
Mehrwegsystem statt Styropor
Der nächste Schritt ist die Reduzierung von Styroporverpackungen in der Lebensmittellogistik, insbesondere beim Fischtransport. In der EU werden jährlich rund 335.000 Tonnen Styropor für den Transport von Frischware verwendet. Insbesondere in der Fischlogistik darf Styropor nur einmalig verwendet werden. „Mit der KØLD-Return-Box entsteht ein praxistaugliches Mehrwegsystem, das verlässliche Kühlung, Hygieneanforderungen und logistische Effizienz miteinander verbindet. Die Box bleibt nach der Auslieferung im Kreislauf, wird retourniert, gereinigt und erneut eingesetzt“, erklärt Juri Foppa, der das System gemeinsam mit Daniel Zanottelli entwickelt hat.
Das Projekt wurde in das Förderprogramm des NOI Techpark aufgenommen und wird dort als Startup weiterentwickelt.
„Die nächste Generation im Unternehmen greift eine konkrete Herausforderung der Branche auf und entwickelt daraus eine unternehmerische Lösung. Genau darin zeigt sich, wie wir Zukunft verstehen: nicht als abstraktes Ziel, sondern als Aufgabe, die jede Generation neu anpackt“, sagt Alexandra Foppa.
Das Unternehmen wurde 1964 gegründet und beschäftigt rund 150 Mitarbeitende an den drei Standorten Neumarkt, Mühlen in Taufers und Mezzolombardo.



















