Bozen – Das Bozner Transport- und Logistikunternehmen Fercam hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 725 Millionen Euro abgeschlossen. Gegenüber 2024 ist das ein Plus von 3,3 Prozent.
Wie das Unternehmen mitteilt, habe es in allen Geschäftsbereichen eine positive Entwicklung gegeben. Das Transportaufkommen sei gewachsen und die operativen Ergebnisse hätten sich verbessert.
Im Geschäftsbereich Air & Sea sei es etwa gelungen, die internationale Präsenz auszubauen – insbesondere durch die Intensivierung der Verbindungen in den Fernen Osten. Der Seefrachtsektor habe allerdings in einem besonders komplexen Umfeld operiert: „Die anhaltenden sicherheitsbedingten Einschränkungen im Roten Meer sowie die daraus resultierende reduzierte Nutzung des Suezkanals und die Umleitung über das Kap der Guten Hoffnung führten zu verlängerten Transitzeiten, eingeschränkten Kapazitäten und erhöhten Kosten entlang der zentralen Asien-Europa-Routen.“
Neue Standorte und ein Zukauf
Im Vorjahr baute Fercam seine operative Präsenz weiter aus, unter anderem durch die Eröffnung neuer Standorte in Bari und Campobasso sowie durch den Ausbau seines Logistiknetzwerks. Die Integration der Shado Forwarding Srl habe die Kompetenzen im Bereich internationale Spedition und Hafenlogistik erweitert und die Position der Gruppe im globalen Warenverkehr gestärkt.
In Sachen Innovation und Nachhaltigkeit habe Fercam die Elektromobilität und den Einsatz alternativer Kraftstoffe ausgebaut. Zudem habe man die digitale Kundenplattform auf Basis von künstlicher Intelligenz und Machine Learning verbessert.
Fercam wird von der Familie Baumgartner geführt und hat Niederlassungen in 23 Ländern.
















