Bozen – Seit dem 2. April 2019 ist Erwin Hinteregger CEO von IDM Südtirol. Er folgte damals auf Hansjörg Prast. Intern hat er nun kommuniziert, dass er sich nicht um eine weitere Verlängerung des Führungsauftrags bewerben wird. Somit endet die Ära Hinteregger bei IDM nach zwei vierjährigen Führungsaufträgen am 31. März 2027.
Der 56-Jährige entstammt der Hoteliersfamilie Hinteregger in Lüsen. Nach 25 Jahren in verschiedenen Führungspositionen im Ausland war er 2019 nach Südtirol zurückgekehrt. Unter anderem hatte er für Beiersdorf, Mars, Wrigley, Luxottica, Aldo Group und zuletzt als Marketingchef beim Hamburger Handelsriesen Tchibo gearbeitet.
Das sagt Erwin Hinteregger
Er habe die Entscheidung „nach reiflicher Überlegung“ getroffen, sagt Erwin Hinteregger zur SWZ. Die IDM sei organisatorisch und strategisch solide aufgestellt, und das Team sei hochkompetent und leistungsstark – somit könne er nun mit einem guten Gefühl gehen und sich neuen Aufgaben zuwenden. Es sei ihm ein Anliegen gewesen, seinen Abschied frühzeitig zu kommunizieren, um eine geordnete Nachfolge sicherzustellen. Er werde nun die fast einjährige Übergangsphase „bis zum letzten Tag“ begleiten.
Erwin Hinteregger sagt, er sei „stolz auf das, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben“ und erinnert auch an die schwierigen Coronajahre. „Das Unternehmen kann jetzt auch ohne mich gut in die Zukunft gehen“, so Hinteregger. Dann fügt er hinzu: „Für mich war – und ist – die Aufgabe bei IDM der sinnstiftendste Job, den ich in meinem bisherigen Berufsleben gehabt habe“. Zur Entwicklung des eigenen Heimatlandes beizutragen, sei für ihn „eine Herzensangelegenheit“.
Nun beginnt bei IDM die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin. Der Job dürfte genügend Interessierte haben.

















