Bozen – Wie die SWZ (siehe Artikel vom 30. April) hat nun auch das Arbeitsförderungsinstitut (AFI) die Einkommensdaten der Südtiroler Gemeinden unter die Lupe genommen. Das AFI hat dabei einen neuen Aspekt ins Spiel gebracht: die Entwicklung der durchschnittlichen Einkommen in einem Zehn-Jahres-Zeitraum. Herangezogen wurden die Einkommen der Jahre 2014 und 2024.
„Von besonderem Interesse ist dabei, welche Gemeinden im Ranking Plätze gutgemacht haben und welche zurückgefallen sind“, erklärt das AFI.
Unter den Gemeinden, die in Bezug auf das durchschnittliche Einkommen pro Steuerzahlendem aufgestiegen sind, stechen vor allem die hochtouristischen Gemeinden Enneberg und Sexten hervor. Enneberg hat 44 Plätze gutgemacht und ist von Rang 66 auf 22 geklettert. Bei Sexten sind es plus 40 Plätze – von Rang 69 auf 29.
Weitere Aufsteiger: Natz-Schabs (plus 26, von 84 auf 58), Kastelruth (plus 24, von 43 auf 19) und Laurein (plus 24, von 110 auf 86). Auch Wolkenstein ist zu nennen: 2014 war die Grödner Gemeinde noch die Nummer 13 in der Rangliste mit dem höchsten Durchschnittseinkommen, inzwischen führt sie das Ranking an.
Zu den Gemeinden, die im Ranking zurückgefallen sind, zählen hingegen Prags (minus 40 Positionen, von 15 auf 55), Niederdorf (minus 33, von 44 auf 77), Schnals (minus 28, von 77 auf 105), Toblach (minus 25, von 41 auf 66), Glurns (minus 23, von 85 auf 108) und Meran (minus 23, von 10 auf 33).


















