Bozen – In einer Aussendung gibt das Unternehmen bekannt, dass Unai Simón seinen Kasten – so wie seit über zehn Jahren – auch weiterhin mit Reusch-Handschuhen sauber halten will. Simón hat sich erst vor einem Monat mit Spanien zum Fußball-Weltmeister gekürt und dabei im Laufe des gesamten Turniers nur ein einziges Gegentor zugelassen. Als bester Torwart der WM wurde er mit dem Goldenen Handschuh ausgezeichnet.
Anregungen für die Handschuh-Entwicklung
Simón hat mit Spanien praktisch alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Die Weltmeisterschaft 2026, die Europameisterschaft 2024, die Nations League 2023 sowie – in jungen Jahren – die U19- und U21-Europameisterschaften. Auf Vereinsebene spielt Simon seit 2011 für Athletic Bilbao, seit 2018 in der ersten Mannschaft.
Das Besondere an der Partnerschaft seien aber nicht die sportlichen Erfolge, sondern „das Vertrauen, das gegenseitige Verständnis und die enge Zusammenarbeit“, schwärmt Reusch in einer Aussendung. Und weiter: „ Sein Feedback, seine Präferenzen und seine Erfahrung auf höchstem Niveau haben uns ermöglicht, genau zu verstehen, was er von seinen Handschuhen erwartet, und kontinuierlich gemeinsam an den kleinsten Details zu arbeiten.“ Simón bevorzuge einen leichten, enganliegenden und reaktionsschnellen Handschuh.
Wie Reusch nach Bozen kam
Reusch wurde 1934 in Deutschland gegründet und ist heute weltweit als führender Hersteller von Sporthandschuhen anerkannt. 1994 verkaufte es die Familie Reusch an die englische Pentland Group, diese wiederum trat es 2001 an ein Konsortium von Handelspartner ab – darunter die Bozner Familie Weitzmann. Stefan Weitzmann, der Vater des heutigen Reusch-CEOs Erich Weitzmann, war zuvor viele Jahre lang Reusch-Vertriebspartner für Italien gewesen. Nach und nach übernahm die Familie Weitzmann hundert Prozent der Anteile. Seit 2015 ist sie alleinige Reusch-Inhaberin. Der Rechtssitz befindet sich in Bozen.


















