Gargazon/Larnaka – Das Südtiroler Maniküre-Start-up Doonails hat einen neuen CEO. Christoph Lanninger, der über fast zwei Jahrzehnte Erfahrung im E-Commerce und Performance-Marketing verfügt, übernimmt die operative Führung der Marke, um das millionenschwere Beauty-Unternehmen in die nächste Wachstumsphase zu begleiten.
„Vor knapp drei Jahren hat sich aus einem reinen Business Intro eine Freundschaft entwickelt. Und daraus großes Vertrauen, dass Chris genau der Richtige ist, um Doonails durch die nächste Phase zu führen.“ Lukas Windegger
Für den bisherigen CEO und Mitgründer Lukas Windegger ist dieser Schritt strategisch genau richtig: „Doonails hat ab heute einen neuen CEO. Das zu schreiben fühlt sich einfach nur krass an!“, erklärt Windegger auf LinkedIn. „Vor knapp drei Jahren hat sich aus einem reinen Business Intro eine Freundschaft entwickelt. Und daraus großes Vertrauen, dass Chris genau der Richtige ist, um Doonails durch die nächste Phase zu führen.“ Windegger bleibt dem Unternehmen zu 100 Prozent erhalten, konzentriert sich künftig jedoch auf langfristige strategische Weichenstellungen statt auf das operative Tagesgeschäft.
Eine Erfolgsgeschichte, die auf der Alm begann
Was vor fünf Jahren als DIY-Lösung begann, entwickelte sich zu einer eindrücklichen Markenreise im deutschsprachigen Raum. Christoph Lanninger fasst den Aufstieg auf seiner LinkedIn-Seite zusammen:
„Manche Unternehmen wurden in einer Garage geboren… Doonails auf einem Berg. Was die Vier in nur fünf Jahren aufgebaut haben, ist kaum hoch genug einzuschätzen: komplett eigenfinanziert, aus einer Idee auf einer Alm entstanden, haben sie mehr als eine Million Kundinnen und Kunden erreicht, beschäftigen heute über 70 Mitarbeiter. Dafür gebührt ihnen mein tiefster Respekt“, postet der neue Doonails-CEO.
„Manche Unternehmen wurden in einer Garage geboren… Doonails auf einem Berg. Was die Vier in nur fünf Jahren aufgebaut haben, ist kaum hoch genug einzuschätzen…“ Christoph Lanninger
Die Idee zu Doonails entstand 2020 auf der Stafell-Alm oberhalb von Schenna (Südtirol). Gründerin Elisa Walder ärgerte sich, so erzählt sie in einem früheren Interview mit der SWZ, während der harten Arbeit in der Küche und im Service ständig über ruinierte Nägel. Gemeinsam mit Lukas Windegger, dessen Bruder David und dem Österreicher Roman Schiefer entwickelte sie eine haltbare Alternative für zu Hause. In den Anfangstagen mussten sogar die männlichen Mitgründer als Testpersonen herhalten: „Wir wollten die Widerstandsfähigkeit der Produkte testen. Weil ich selbst aber nur zehn Finger habe, mussten auch mal die Jungs herhalten.“ Nicht nur einmal haben sie mit pinken Nägeln ins Fitnessstudio gemusst.
Aus den ersten Tests entwickelte sich eine digitale Marke mit über 70 remote arbeitenden Teammitgliedern. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen mittlerweile auf Zypern, genauer: in der Stadt Larnaka.
Vom Online-Shop in die dm-Beauty-Insel
Nach dem Durchbruch im E-Commerce feierte die Marke jüngst den nächsten Coup: den Sprung in den stationären Handel, mit einer eigenen permanenten „Mini-Theke“ in der Beauty-Insel der dm-Drogeriemärkte.
Mit Christoph Lanninger an der Spitze stellt Doonails nun die Weichen für die nächste Evolutionsstufe. Lanninger blickt der neuen Aufgabe motiviert entgegen: „Let’s nail it!“


















