
Brixen/Como – „Como druckt seit Generationen Textilien für die Welt. Wir sind nicht hier, um nur vorbeizuschauen. Wir sind hier, um zu bleiben“, sagt Christoph Gamper, CEO und Miteigentümer der Durst Group. „Durst Como ist ein langfristiges Bekenntnis: europäische Technologie, hier entwickelt und gebaut, für die Welt.“
In den vergangenen zwölf Jahren hat die Gruppe mehr als 50 Millionen Euro in ihr Textilgeschäft investiert, mit Kufstein als zentralem Standort. Nun wird die Präsenz auf Como ausgeweitet, dem „Herz der globalen Textilindustrie“, wie Durst in einer Aussendung schreibt.
Durst Como geht aus der Übernahme von Aleph hervor, einem Unternehmen, das auf die Entwicklung von Inkjet-Lösungen für den Direktdruck auf Textilien sowie für den Papierdruck spezialisiert ist. Die Übernahme wurde 2023 eingeleitet und 2025 abgeschlossen. Como werde eine strategische Rolle bei der Entwicklung und Produktion von Inkjet-Technologien für den digitalen Textildruck einnehmen, heißt es von Durst. Neben Como bleibe Kufstein das Textilzentrum der Gruppe für Superwide- und Sonderentwicklungen, einschließlich Trocknungslösungen für Superwide-Anwendungen im Textil- und Grafikbereich.
Umsatzwachstum und Energiewende
„Dieses Projekt ist ein zentraler Meilenstein auf unserem Wachstumspfad“, erklärt Alessandro Manes, Director Global Sales Industrial Textile der Durst Group. Die Durst-Gruppe hat als Ziel ausgegeben, ihren Umsatz (derzeit rund 430 Millionen Euro) in den kommenden fünf Jahren zu verdoppeln.
In Como sollen auch in Sachen Nachhaltigkeit Maßstäbe gesetzt werden. Geplant sind unter anderem die Installation von Wärmepumpen als Ersatz für die bestehenden Gasheizsysteme sowie die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit rund 600 kWp zur Erzeugung von 100 Prozent grünem Strom. Durst Como wird auch ein Bienenvolk beherbergen, als Beitrag zum Ökosystem.



















