Wolfurt/Lana – Sie sind die zwei größten Player auf dem weltweiten Seilbahnmarkt: die Südtiroler HTI-Gruppe (Leitner) und die Doppelmayr-Gruppe aus Österreich. Und für beide scheinen die Zeiten gute zu sein.
Nun veröffentlichte auch die Vorarlberger Doppelmayr-Gruppe ihre Umsatzzahlen. Detail am Rande: Mit Thomas Pichler hat die Gruppe einen Südtiroler Geschäftsführer. Der Meraner ist seit September 2015 Doppelmayr-Geschäftsführer. Ende der 1990er-Jahre begann er beim Seilbahnbauer Agamatic, einer gemeinsamen Tochter von Doppelmayr und Hölzl. Als Agamatic, Hölzl und die italienische Doppelmayr-Niederlassung mit Sitz in Lana 2002 zu „Doppelmayr Italia“ fusionierten, wurde er Verkaufsleiter. 2015 wechselte er als Geschäftsführer in die Konzernzentrale nach Wolfurt. Doppelmayr Italia in Lana spielt im Konzern nach wie vor eine wichtige Rolle als Kompetenzzentrum und Produktionsstandort.
Plus 9,1 Prozent
Der Umsatz der Doppelmayr-Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2025/26 auf 1,3 Milliarden Euro und liegt damit um 9,1 Prozent über dem Vorjahr.
Die Nachfrage nach Seilbahnen für den Wintersport, den Ganzjahrestourismus sowie urbane Mobilitätslösungen sei weiterhin auf hohem Niveau, lässt Doppelmayr wissen. Zu den bedeutenden Projekten des Geschäftsjahres zählen unter anderem die urbane Seilbahn in Paris sowie die touristischen Anlagen Campitello-Col Rodella im Fassatal, die Big Sky Explorer Gondola und die Mayflower East Village Gondola in den USA sowie die erste TRI-Line Anlage im schweizerischen Hoch Ybrig.


















