Bozen – Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge des Podcasts „Die SWZ trifft“. Darin sprechen die Redakteurinnen und Redakteure der SWZ eine halbe Stunde lang mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten. 2025 sind rund 27 Podcastfolgen erschienen – diese fünf Folgen wurden 2025 am häufigsten gehört:
5. Robert Pohlin, wie oft stehen Sie unter Strom?
Elpo ist das mit Abstand größte Elektrotechnik-Unternehmen Südtirols und hat eine fast 80-jährige Geschichte. 1981 stieg Robert Pohlin in das Unternehmen seines Vaters ein und trug maßgeblich zur Weiterentwicklung bei. Heute hat Elpo rund 170 Mitarbeitende.
In dieser Podcastfolge erzählt der 66-Jährige vom strengen Führungsstil seines Vaters und wie sich sein eigener Führungsstil im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Weiters blickt er auf die Strategien zurück, die zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben. Dabei ist es gar nicht so lange her, dass Elpo schwierige Jahre hatte: Um die Jahre 2013 bis 2015 wäre Elpo laut Robert Pohlin vor dem Aus gestanden, wenn man nicht die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit getroffen hätte. Dahingehend stellt sich freilich die Frage, was gutes Unternehmertum ausmacht. Hier geht’s zur Podcast-Folge.
4. Martin Hitthaler, was ist das Geheimnis Ihres Wachstums?
Martin Hitthaler ist der Chef der Handels- und Gastronomiegruppe Anjoka, die zuletzt einen Umsatz von 116 Millionen Euro schrieb und damit zu den Top-60-Unternehmen in Südtirol gehört. Dabei begann alles mit einem kleinen Lebensmittelgeschäft, das er von seinen Eltern übernommen hatte. Hitthaler gründete Anjoka im Jahr 1995 und startete ein Jahr später die große Expansion mit der äußerst erfolgreichen Eröffnung einer Eurospin-Filiale in Sterzing. Heute betreibt Anjoka mehr als 40 Eurospin- und Conad-Filialen in Südtirol, die Einkaufszentren Bika in Bruneck und Plaza in Meran, die eigene Gastronomiekette MeinBistro mit acht Filialen, die Sportbar in Pfalzen sowie ein kleines Hotel im Vinschgau und zwei Trafiken. Die Gruppe hat insgesamt mehr als 600 Mitarbeitende.
Im Podcast gibt Martin Hitthaler Einblicke in das enorme Wachstum seines Unternehmens, das heute nicht nur im Einzelhandel ein gewichtiger Player ist, sondern dazu noch – durch moderne Technologien – die Gastronomie revolutionieren will. Er verrät seine Erfolgsgeheimnisse, nennt Hintergründe zum Verkauf von Trachtenhit und erklärt seinen Umgang mit dem Arbeitskräftemangel. Hier geht’s zur Podcast-Folge.
3. Robert Blaas, wie wird man zum König in der Nische?
Robert Blaas hat sein Unternehmen Rothoblaas in drei Jahrzehnten vom Einmannbetrieb zum internationalen Player geführt. Gegründet hat er es 1991 als Vertretung von Holzbearbeitungsmaschinen und Elektrowerkzeugen. Heute buhlt Rothoblaas als Zulieferer für den Holzbau um die Weltmarktführung. Das Produktsortiment reicht von Befestigungssystemen und Verbindern bis hin zu Akustiklösungen für Gebäudehüllen. Einen Fuß in die Industrie hat Rothoblaas ebenfalls gesetzt, indem es Absturzsicherungssysteme und Sicherheitsvorrichtungen entwickelt und anbietet. Das Unternehmen zählt mehr als 600 Mitarbeitende und belegte in der SWZ-Umsatzrangliste 2024 den 47. Platz. Der Umsatz 2023 lag demnach bei 136 Millionen Euro – ein Schwergewicht der heimischen Wirtschaft und weltweit König in seiner Nische. Wie Robert Blaas das geschafft hat, verrät er in dieser Folge des SWZ-Podcasts. Hier geht’s zur Podcast-Folge.
2. Felizitas Wieser, hätten Sie es als Mann leichter?
Rund 18.000 Menschen arbeiten im Baugewerbe in Südtirol, etwa 1.200 davon sind Frauen. Eine von ihnen ist Felizitas Wieser. Sie ist die Juniorchefin des Ahrntaler Bauunternehmens Wieser und Gründerin des Netzwerks She builds. Im knapp 30-minütigen Gespräch erzählt sie, wie es ihr als Frau in der Baubranche geht. Merkt sie, dass sie hier einer Minderheit angehört? Nein, sagt sie, persönlich habe sie das nie zu spüren bekommen. In dieser Branche würden die Leistungen der Personen mehr als das Geschlecht zählen. „Im Bauwesen wollen die Leute sehen, dass man etwas kann. Da arbeiten Menschen, die sehen wollen, dass etwas vorangeht.“
Felizitas Wieser hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Frauen fürs Baugewerbe zu begeistern. Dafür hat sie im Herbst 2023 gemeinsam mit dem Baukollegium ein Netzwerk für Frauen in der Baubranche ins Leben gerufen: She builds. Die SWZ hat Wieser gefragt: Warum brauchen Frauen ein solches Netzwerk? Und wie kann es gelingen, mehr Frauen ins Baugewerbe zu holen? Hier geht’s zur Podcast-Folge.
1. Live-Folge: Verspielt Südtirol seinen Wohlstand?
Für einmal den SWZ-Podcast nicht nur hören, sondern auch sehen: Diese Gelegenheit nutzten im Januar rund 400 Gäste im voll besetzten Kongresszentrum MEC in Bozen. Am Podium diskutierten Landeshauptmann Arno Kompatscher, Alpitronic-CEO Philipp Senoner und die ehemalige McKinsey-Beraterin und heutige Digitalnomadin Tamara Benetti aus Bozen über die Frage, ob Südtirol drauf und dran ist, seinen Wohlstand zu verlieren.
Auf den ersten Blick mag die Frage unbegründet sein, denn Südtirol hat Vollbeschäftigung und eine Wirtschaft, die immer weiter wächst. Auch hat sich Südtirol von der ärmlichen Bergregion zu einer der wohlhabendsten Regionen Europas entwickelt. Das sagt die offizielle Statistik. Trotzdem ist die Frage durchaus ernst gemeint, denn letzthin häufen sich in auffallendem Maße die Klagen, etwa über Löhne, die nicht zu den Lebenshaltungskosten passen, über das teure Wohnen, über fehlende Arbeitskräfte, über Bürokratie usw. Verliert Südtirol also an Attraktivität? Verspielt es seinen Wohlstand? Hier geht’s zur Podcast-Folge.
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