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Die Frager der Nation

„Nun sag‘, wie hast du‘s mit der Religion?“, lautet die berühmte Gretchenfrage in Goethes „Faust“. Am Markt dagegen sind Fragen wichtig, die leichter zu beantworten sind: Was wählst du? Was kaufst du? Wie viel arbeitest du? Gestellt werden sie von spezialisierten Unternehmen.

Robert Weißensteiner von Robert Weißensteiner
25. Oktober 2013
in Südtirol
Lesezeit: 4 mins read

Bozen – Gernot Gruber war zuletzt öfters zu Gast beim Sender Bozen der RAI. Der Grund: Seine Beratungsagentur hat drei Wochen vor den Wahlen eine als repräsentativ bezeichnete Anzahl von Südtirolerinnen und Südtirolern die bekannte politische Gretchenfrage gestellt: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am Sonntag Wahlen wären?“ Das Ergebnis hat natürlich Interesse erweckt, und gleichzeitig ist erneut eine Diskussion darüber entbrannt, was davon zu halten ist angesichts des Umstandes, dass die vielen Unentschlossenen die Stimmenverteilung noch wesentlich ändern können und Wahlprognosen zuweilen unzuverlässig sind. Da Gruber angegeben hat, die Erhebung ohne entsprechenden Auftrag durch eine Partei oder Zeitung durchgeführt zu haben, steht die Frage im Raum, wer diese Unternehmen sind, die Umfragen aller Art machen, Konsumenten durchleuchten, Trends erforschen oder die Wahrnehmung einer Marke analysieren? Welche Dienstleistungen bieten sie an? Wer sind ihre Auftraggeber?

In Südtirol gibt es drei Wettbewerber in diesem Sektor, nämlich die Apollis OHG – Institut für Sozialforschung und Demoskopie“ mit Sitz in Bozen, die Beratungsagentur Dr. Gruber & Partner GmbH ebenfalls in Bozen und die rcm-solutions GmbH in Terenten. Apollis wurde vor 20 Jahren von Hermann Atz gegründet, hat seinen Sitz am Bozner Dominikanerplatz und zählt immerhin neun Mitarbeiter-/innen. Das Institut bezeichnet sich selbst als „private Forschungseinrichtung, die seit 1993 empirische Studien für öffentliche und private Auftraggeber durchführt.“ Den Schwerpunkt der Tätigkeit bilden Untersuchungen zu Bildungs- und Sozialwesen, aber auch Marktforschung, Befragungen zu Kundenzufriedenheit und Mobilitätsverhalten sowie Meinungsumfragen.

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Hermann Atz ist recht bekannt in Südtirol; er wird in Massenmedien immer wieder in Zusammenhang mit verschiedensten Studien genannt, zitiert und abgebildet. Auch Umfragen vor Wahlen hat sein Unternehmen schon durchgeführt, doch diese sind eigentlich nur eine Nischentätigkeit. Apollis hat wie erwähnt einen Schwerpunkt in der Sozialforschung, ist aber inhaltlich und methodisch breit aufgestellt. „Wir haben in den letzten Jahren viele geförderte öffentliche Projekte durchgeführt, etwa im Rahmen des Europäischen Sozialfonds oder von Interreg. Daneben haben wir auch zahlreiche Ausschreibungen verschiedener Verwaltungen gewonnen und auf diese Weise etwa Mobilitätserhebungen durchgeführt. Wir erheben auch den Bedarf an Berufsbildern und Lehrgängen oder führen Studien zum schulischen Angebot und zur Chancengleichheit durch“, sagt Atz. Dazu kommen Arbeiten für private Auftraggeber, etwa Reichweitenanalysen, Erhebungen zu Kunden- oder Mitarbeiterzufriedenheit und dergleichen. Apollis unterstützt auch die Positionierung von Marken und die Definition von Zielgruppen durch quantitative und qualitative Marktforschung. Die Liste der Projekte, die das Unternehmen umgesetzt hat, ist lang und umfasst Themen wie die Zukunftspläne der Maturanten, die Erhebung des Marktpotentials eines Versicherungsunternehmens und der Besucherströme in Musen oder die Meinung der Südtiroler Bevölkerung zum Einzelhandel.

Die von Gernot Gruber geführte Dr. Gruber & Partner GmbH ist in die Gruppe Longo integriert (neben Gruber sind Norbert Vieider und die Longo GmbH von Günter und Harald Longo beteiligt); das Unternehmen bezeichnet sich als Beratungsagentur mit Dienstleistungen in den Bereichen Analyse, Strategie und Kommunikation. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Marktforschung als wesentliches Werkzeug des Marketings. Dabei geht es um eine zielgerichtete und systematische Beschaffung und Analyse von Informationen und Daten als Grundlage strategischer Entscheidungen. Recht oft genutzt werden die im Rahmen der strategischen Arbeit durchgeführten Mehrthemenbefragungen, auch Omnibus-Befragungen genannt, weil sich Kunden dabei gewissermaßen einen Sitz im Bus sichern können. Mehrere unterschiedliche Auftraggeber teilen sich die Basiskosten (Feldarbeit, Erhebung der Demographiemerkmale pro Befragten). Die Auswahl der Haushalte bzw. der Zielperson im Haushalt arbeitet nach einem Zufallsprinzip, methodisch werden telefonische bzw. Hybridbefragungen (Telefon und online) durchgeführt. Die Standardstichprobengröße sind 700 Interviews für Südtirol. „Da alle Interviewpartner 15 Minuten lang befragt werden, bleibt im Bus zuweilen noch ein wenig Platz, und den nutzen wir für zusätzliche Fragen; so war es auch bei der letzten Wahlumfrage, die ausnahmsweise keinen Auftraggeber hatte“, erläutert Gruber. Das Angebot reicht von der Meinungsforschung (Einstellungen der Bevölkerung zu verschiedenen Themen) über Markt- und Zielgruppenanalysen bis zu strategischer Kommunikation, Markenwahrnehmung und Data-Mining.

Gruber erwähnt auch die Mystery-Checks, die für Kunden durchgeführt werden. Dabei geht es beispielsweise um die Prüfung von Hotlines (Freundlichkeit, Geschwindigkeit usw.), das Checken von Beratungsgesprächen, die Wettbewerber anbieten, oder auch um Testkäufe in Filialen.

Die rcm-solutions GmbH in Terenten mit ihren Gesellschaftern Christoph Koch, Horst Unterfrauner und Mathias Brugger konzentriert sich ihrem Namen gemäß auf die Schwerpunktthemen Research (Marktforschung, Meinungsforschung und Trendforschung), Consulting sowie Management. Am Markt gilt rcm als Spezialist für Kundenzufriedenheit, zumal das seit 2004 bestehende Unternehmen eine Reihe von Aufträgen in diesem Bereich abgewickelt hat, darunter für die Stadtwerke Brixen. Als weiteres Standbein betreut das Unternehmen den weltweiten Verkauf der Firma Göflaner Marmor. „Auf diese Weise haben wir nicht nur das Risiko durch Diversifizierung verringert, sondern können in der Betreuung von Marketingaktivitäten für Kunden auch praktische Erfahrungen einbringen“, meint Mathias Brugger. Im Sektor Marktforschung, Meinungsforschung und Trendforschung beantwortet das Unternehmen seit 2004 mit wissenschaftlicher Methodik Gegenwartsfragen für Unternehmen, Institutionen und Verbände in Südtirol und außerhalb“, betont rcm-solutions auf seiner Homepage. Im Bereich Consulting stehen die Marketing- und Strategieberatung im Mittelpunkt, im Management das Innovations- und Projektmanagement. Die Referenzliste von rcm ist umfassend und reicht von der Autonomen Provinz Bozen und dem Landesverband der Handwerker (Innovationsstudie) über die Sparkasse und die Systems GmbH bis zur Moriggl GmbH und der Markas GmbH. Insbesondere verweist Brugger auf das Produkt test.eu.com – Vom Kunden empfohlen. „Damit sind im Bereich Kundenzufriedenheitsstudien Analysen zu einem Preis möglich, die sie auch für kleinere Unternehmen interessant machen“, meint Brugger.

Apollis, Gruber & Partner sowie rcm-solutions haben im vergangenen Sommer mit regelmäßigen Treffen begonnen, bei denen es um einen Meinungs- und Erfahrungsaustausch geht, aber auch um die Festlegung von Qualitätskriterien in der Marktforschung. Die Frager der Nation wollen an Bekanntheit weiter zulegen – und ihr Image steigern.

Schlagwörter: 41-13freenomedia

Ausgabe 41-13, Seite 2

Robert Weißensteiner

Robert Weißensteiner

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