Bozen – IDM Südtirol hat vor wenigen Tagen das 20-jährige Bestehen der Südtirol-Dachmarke gefeiert. „Zunächst war sie ein heiß umstrittenes Logo für Tourismus und lokale Qualitätsprodukte. Heute handelt es sich um eine anerkannte Regionenmarke, die alle Kompetenzfelder Südtirols vereint, entwickelt und sichtbar macht und nach außen riesengroße Strahlkraft hat“, heißt es von der IDM, die die Marke im Auftrag des Landes verwaltet.
Landeshauptmann Arno Kompatscher sagte beim Jubiläumsevent: „Wer am Markt erfolgreich sein will, muss Kräfte bündeln, eine eindeutige Botschaft vermitteln und in den Köpfen ein klares Bild erzeugen. Dank der Marke Südtirol ist es in den letzten zwei Jahrzehnten gelungen, Produkten und Dienstleistungen und der Destination Südtirol einen starken gemeinsamen Auftritt zu geben. In dieser Einheitlichkeit steckt eine enorme Kraft. Jeder Anwender der Marke profitiert vom positiven Image der Marke und potenziert gleichzeitig die gemeinsame Südtirol-Botschaft.“
IDM-Direktor Erwin Hinteregger meinte, eine starke Marke wecke Begehrlichkeit. Das habe die Südtirol-Marke erreicht. Sie verleihe unserem Land eine große Zugkraft auf den internationalen Märkten.
Die weitere Strategie
Marktforschungen und Studien zeigen laut IDM, dass die Marke immer stärker und attraktiver wird. Als nächster Schritt ist geplant, das Spektrum der Markenträger behutsam für weitere Sektoren zu öffnen.
Derzeit steht die Marke für das touristische Erlebnis, für hochwertige Lebensmittel und Qualitätsprodukte und für Südtiroler Handwerkskunst und Anbieter spezialisierter Produkte und Dienstleistungen mit Südtirol-Bezug. Unter Letztere fällt etwa auch die Holzbranche, die 2024 in die Markenfamilie aufgenommen wurde.

Wer künftig noch zu dieser Familie gehören darf, wird laut IDM nach sorgfältiger Analyse von Markt, Trends und Potenzialen entschieden. Auf jeden Fall werde streng darauf geachtet, dass neue Kategorien, die in die Markenfamilie aufgenommen werden, auch den Prinzipien von Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation entsprechen und somit einen Mehrwert für die Marke darstellen.
Und wie steht es um die Begehrlichkeit der Marke in Südtirol selbst? „Die anfängliche Skepsis hat sich längst in Wohlwollen gewandelt – und die Marke ist heute sehr begehrt, sowohl bei Südtiroler Unternehmen als auch bei Kundinnen und Kunden“, betont die IDM.
Die SWZ hatte bereits zu Jahresbeginn ausführlich über 20 Jahre Dachmarke geschrieben: über die schwierigen Anfänge, die Entwicklung und ihren heutigen Stand (https://swz.it/20-jahre-suedtirol-dachmarke-was-hat-sie-gebracht/)















