Bozen – Der Name Nöm ist hierzulande nicht allen ein Begriff. Bekannter sind da schon die Produkte unter dem Markennamen „Milk“. Unter diesem Namen vertreibt das österreichische Molkereiunternehmen Nöm in Italien seine Produkte wie Joghurt, Kefir und Desserts.
Nöm ist eines der führenden Milchverarbeitungsunternehmen Österreichs und hat seinen Sitz in der Nähe von Wien. Seit einigen Jahren hat Nöm auch eine italienische Auslandstochter, die „Latteria Nöm“ mit Verwaltungszentrale in Bozen Süd. Gründer und Geschäftsführer ist der aus dem Pustertal – genauer aus Innichen – stammende Bernhard Tschurtschenthaler.
Danone nach 35 Jahren verdrängt
Mittlerweile gehört Latteria Nöm zu den 50 umsatzstärksten Unternehmen Südtirols. 2024 belief sich der Jahresumsatz auf rund 220 Millionen Euro. Nun ist Tschurtschenthaler und seinem Unternehmen etwas gelungen, was Müller, einem der größten Molkereikonzerne Europas, stets verwehrt blieb: Nöm hat Platzhirsch Danone nach 35 Jahren als italienischer Marktführer in der Produktkategorie „Joghurt und Kefir“ abgelöst. Innerhalb eines Jahres konnte das Verkaufsvolumen in Italien laut Unternehmensangaben um rund 30 Prozent gesteigert werden.
Auch Sterzing und Mila in den Top 10
Somit kommt Latteria Nöm nun auf einen Marktanteil von 10,5 Prozent, gefolgt von Danone mit 10,3 Prozent und Müller mit 9,1 Prozent. Auf Platz vier folgt in diesem Segment übrigens der Milchhof Sterzing mit 7,5 Prozent Marktanteil. Auch Mila kommt mit 2,1 Prozent noch unter die Top 10. Der Milchhof Sterzing und Mila haben ihr Verkaufsvolumen übrigens ebenfalls erhöht.
Bernard Tschurtschenthaler freut sich: „Damit ist Latteria NÖM nun in den Produktkategorien ‚Joghurt und Kefir‘ sowie ‚Frischedessert‘ Marktführer auf dem italienischen Markt.“


















