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Der Neustart der SWZ: Genau 80 Jahre ist er her…

IN EIGENER SACHE – Vor exakt 80 Jahren, am 5. Dezember 1945, erschien nach der faschistischen Zwangspause zum ersten Mal wieder die SWZ. Sie tat es unter neuem Namen, aber die Zeitung war ganz die alte, die es schon seit 1919 gegeben hatte. „Wiedergeburtshelfer“ war Luis Santifaller.

Christian Pfeifer von Christian Pfeifer
5. Dezember 2025
in Menschen & Unternehmen, Südtirol
Lesezeit: 3 mins read

Die SWZ vor 80 Jahren und heute (Foto: SWZ)

Bozen – „Heute, nach zehn Jahren, sind wir nun auf Grund der endlich wieder hergestellten Pressefreiheit in der Lage, die Herausgabe des lange entbehrten Blattes als ‚Südtiroler Wirtschaftszeitung‘ wieder aufzunehmen.“ So schreibt Chefredakteur Luis Santifaller in der SWZ vom 5. Dezember 1945. Santifaller war bereits von 1921 bis 1935 Schriftleiter der Zeitung gewesen – bis diese von den Faschisten verboten worden war. Nun firmierte Santifaller als Chefredakteur und Herausgeber in Personalunion. Wie schwer die Zeiten damals waren und welch große Freude mit der Wiederherstellung der Pressefreiheit verbunden war, lässt sich heute nur erahnen.

Die SWZ ist älter als gemeinhin angenommen

Aber der Reihe nach. Die SWZ ist älter als gemeinhin angenommen. Sie wird bald 106 Jahre alt. Der Erste Weltkrieg war erst seit einem Jahr zu Ende, Südtirols Einverleibung in das Königreich Italien soeben erfolgt und die Wirtschaft im Lande am Boden, als eine Gruppe von Wirtschaftstreibenden 1919 beschloss, eine Wirtschaftszeitung mit dem Namen „Industrie- und Handels-Zeitung“ ins Leben zu rufen. Die Initiative wurde im Leitartikel der allerersten Ausgabe vom 20. Dezember 1919 auch damit begründet, dass „die Einverleibung Deutsch-Südtirols durch Italien, ganz abgesehen von den völkischen Belangen, eine Erschwerung der Lebensmöglichkeiten des heimischen Handels und Gewerbes darstellt“. Herausgegeben wurde die Wochenzeitung damals vom Verlag „Leopold Nemec & Co.“ in Brixen, ihre Büros hatte sie in der Kapuzinergasse 12 in Bozen.

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Die Faschisten verbieten 1935 die Zeitung

Die „Industrie- und Handels-Zeitung“ bewährte sich. Doch in den 1930er-Jahren zeigte die faschistische Zensur Wirkung – kritische Töne gegen das Regime waren keine mehr zu lesen. Und selbst die gezähmte Zeitung wurde von den Faschisten irgendwann nicht mehr geduldet. Am 27. Oktober 1935 erschien die letzte Nummer. Das behördliche Verbot muss ohne Vorankündigung erfolgt sein, denn es findet sich in den Ausgaben zuvor überhaupt keine Notiz über das bevorstehende Ende. Präfekt Giuseppe Mastromattei begründete die Einstellung der Zeitung offiziell damit, dass wegen des Äthiopienkrieges Papiereinsparungen notwendig seien.

Die Zeitung wurde von den Faschisten irgendwann nicht mehr geduldet. Am 27. Oktober 1935 erschien die letzte Nummer.

Gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der faschistischen Schreckensherrschaft erweckte Luis Santifaller die Zeitung zu neuem Leben. Wenngleich sie nun den neuen – und bis heute geläufigen – Namen „Südtiroler Wirtschaftszeitung“ trug, wurde im Zeitungskopf demonstrativ der 17. Jahrgang angeführt, um zu unterstreichen, dass nur der Name neu war, nicht aber die Zeitung. Santifaller selbst war Ausdruck dieser Kontinuität.

Zunächst umfasste die wöchentlich erscheinende Zeitung vier Seiten. Mit der Zeit wuchs sie und entwickelte sich. Als Luis Santifaller 1961 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand trat, vermeldete die Zeitung am 8. September 1961 die Gründung des „Neuen Südtiroler Wirtschaftsverlages“. Dieser trat an die Stelle des bisherigen Herausgebers und verankerte die Zeitung mit einer äußerst breiten Gesellschafterstruktur bestehend aus Unternehmen und Privatpersonen noch stärker in Südtirols Wirtschaft.

Wem die SWZ heute gehört

Der Verlag gibt die SWZ bis heute unverändert heraus. Über 100 Gesellschafter:innen zählt die GmbH, und diese breite Streuung ist einer der großen Vorzüge der SWZ. Das Fehlen eines bestimmenden Gesellschafters sichert der Redaktion Unabhängigkeit und dem Unternehmen finanzielle Solidität, weil auf die Ausschüttung der erwirtschafteten Gewinne verzichtet wird. Die größten Gesellschafter sind Eccel Decorona (7,7 Prozent), Oberrauch Zitt (5,0 Prozent), die Ifi-Gruppe von Verlagspräsident Franz Staffler (3,9 Prozent) und Obfinim (3,8 Prozent).

Das Fehlen eines bestimmenden Gesellschafters sichert der Redaktion Unabhängigkeit und dem Unternehmen finanzielle Solidität.

Die SWZ hat in den vergangenen 80 Jahren den Aufstieg von Südtirol von einer ärmlichen Bergregion zu einer der wirtschaftlich stärksten Gegenden Europas erzählt und begleitet. Und sie ist in dieser Zeit auch selbst gewachsen, von der reinen Printzeitung zu einer Medienmarke, die es auf Papier genauso gibt wie online, als App genauso wie als Podcast, und die seit diesem Jahr im neu gegründeten SWZ-Club auch Events anbietet. Am 5. Dezember 1945, geschweige denn am 20. Dezember 1919 war das nicht vorherzusehen.

Schlagwörter: 47-25free

Ausgabe 47-25, Seite 15

Christian Pfeifer

Christian Pfeifer

Erste journalistische Gehversuche bei der Tageszeitung "Alto Adige", seit 1995 bei der SWZ, seit 2015 deren Chefredakteur. Moderiert nebenberuflich das Wirtschaftsmagazin Trend im Fernsehen von Rai Südtirol. Findet Ausgleich bei seiner Familie und beim Sport, vorwiegend bei Tennis, Ski und Langlauf.

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