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Der digitale Lehrling

Welche Anforderungen stellen Lehrlinge heute an ihren Beruf? Welche Erwartungen haben sie an Handwerksbetriebe? Und welche Relevanz messen sie den neuen Medien für Handwerksunternehmen bei? Eine aktuelle Studie gibt darüber Auskunft.

Südtiroler Wirtschaftszeitung von Südtiroler Wirtschaftszeitung
22. Mai 2015
in Allgemein
Lesezeit: 4 mins read

Künzelsau-Gaisbach – 451 Lehrlinge aus deutschen Handwerksbetrieben wurden für „Azubi im H@ndwerk 2.0 – Die große Studie zum Handwerkernachwuchs im digitalen Zeitalter“ befragt, die Ergebnisse wurden in der kürzlich erschienenen „manufactum – Die Reinhold Würth Handwerksstudie 2015“ (es ist der vierte manufactum-Band; der bis dato letzte erschien vor vier Jahren) veröffentlicht. Die Studie untersucht, welche Anforderungen Lehrlinge heute an ihren Beruf stellen, welche Erwartungen sie an Handwerksbetriebe haben und welche Relevanz sie den neuen Medien für Handwerksunternehmen beimessen.

Die Befragten sind in den verschiedensten Gewerken tätig – vom Metallbau/Schlosser (13,5 Prozent der Befragten) über Kfz-Berufe (12,6 Prozent) und Tischler (14 Prozent) bis zu Maurer/Dachdecker/Zimmermann/Isolierer u.ä. (10,6 Prozent). Etwa 60 Prozent der teilnehmenden Lehrlinge sind in mittelgroßen Handwerksbetrieben mit sechs bis 40 gewerblichen Mitarbeitern tätig, zu je etwa 20 Prozent in Kleinbetrieben (1 – 5 Mitarbeiter) oder großen Betrieben (über 40 Mitarbeiter).

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Arbeitsbedingungen und Perspektiven im Handwerk – Im ersten Teil der Studie werden die Arbeitsbedingungen und Perspektiven für Auszubildende im Handwerk behandelt. Mehr als drei Viertel der Lehrlinge bewerten ihre Ausbildung in einer Skala von 1 = sehr gut bis 6 = ungenügend mit der Note 1 oder 2, lediglich ein Prozent der Befragten vergaben die Noten 5 bzw. 6.

Ebenfalls mehr als drei Viertel der Befragten gaben an, nach ihrem Lehrabschluss im erlernten Berufsfeld weiterarbeiten und/oder sich dort weiterbilden zu wollen; etwas mehr als elf Prozent haben noch keine konkreten Pläne, 4,6 Prozent möchten eine andere schulische oder universitäre Ausbildung angehen, 1,2 Prozent planen eine weitere Lehre oder Ausbildung, und knapp sieben Prozent haben „sonstige Pläne“.

Die wichtigsten Faktoren bei der Wahl des Berufs bzw. des Arbeitsplatzes sind für die befragten Lehrlinge die sogenannten „weichen“ Faktoren – allen voran ein gutes Verhältnis zu den Kollegen (für 84 Prozent sehr wichtig). Dahinter folgen gute Arbeitsmarktchancen im erlernten Beruf (70 Prozent) und Wertschätzung der geleisteten Arbeit (62 Prozent). Dagegen sind die Größe des Unternehmens (etwa zwei Prozent), das Angebot betrieblicher Zusatzleistungen (sieben Prozent) und Image/Bekanntheit des Unternehmens (zehn Prozent) am unwichtigsten.

Äußerst positiv wurden von den Lehrlingen die aktuellen Ausbildungsbetriebe beurteilt: Die zuvor als besonders wichtig benannten Faktoren wurden überwiegend mit gut bewertet. So herrscht zum Beispiel eine hohe Zufriedenheit beim Verhältnis zu den Kollegen und Vorgesetzten, und die Arbeitsmarktchancen werden positiv gesehen.

Mediennutzungsverhalten der Lehrlinge – Mehr als drei Viertel der befragten Lehrlinge nutzen privat (fast) täglich Instant-Messenger wie Skype, WhatsApp oder ICQ; bei Online-Communities wie Facebook sind es 54 Prozent und bei E-Mails 44 Prozent. Insgesamt haben sich die neuen Medien für den Nachwuchs im Handwerk zu einem zentralen Bestandteil der Kommunikation entwickelt. Bei der Informationssuche dominieren die Suchmaschinen (zum Beispiel Google), die von 59 Prozent der Lehrlinge täglich und von 93 Prozent mehrmals die Woche genutzt werden. Es folgen Wikipedia, Nachrichtenportale und das gezielte Aufsuchen von Unternehmens-Homepages – hier gibt rund jeder zweite Auszubildende eine Nutzungsintensität von mindestens mehrmals pro Woche an.

Beim berufsspezifischen Informationsverhalten wird deutlich, dass die neuen Medien die klassischen Formen der Information im Berufsleben überwiegend nicht ersetzen oder verdrängen, sondern gleichwertig als weitere Alternativen ergänzen. Bei der Produktinformation ist die Homepage des Unternehmens aus Sicht der Azubis inzwischen die wichtigste Informationsquelle: 93 Prozent der Befragten bezeichneten diese als sehr bzw. eher geeignet. Daneben stehen fast gleichwertig die telefonische Nachfrage beim Lieferanten (finden 91 Prozent sehr bzw. eher geeignet), Printunterlagen des Lieferanten (90 Prozent) und Suchmaschinenanfragen (89 Prozent). Auch die Nutzung von Lieferanten-Apps zur Produktinformation ist durchaus schon relevant: 56 Prozent der Befragten bezeichneten diese Möglichkeit als sehr bzw. eher geeignet.

Für die Bestellung von Produkten im Berufsleben nutzen Auszubildende im Handwerk nach wie vor am häufigsten das Telefon – für 94 Prozent der Befragten ist diese Möglichkeit sehr bzw. eher geeignet. Knapp dahinter finden sich die Nutzung des Online-Shops des Lieferanten (91 Prozent), die Bestellung beim Außendienst des Lieferanten (89 Prozent) sowie die E-Mail als Bestellmöglichkeit (88 Prozent).

Digitale Instrumente und Prozesse im Handwerk – 16 Prozent der befragten Lehrlinge gaben an, die Aussage „Die neuen Medien haben eine angemessene Bedeutung“ treffe auf ihren Arbeitsplatz voll zu, und 29 Prozent meinten, die Aussage treffe eher zu. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass mehr als die Hälfte der Auszubildenden der Meinung sind, dass die neuen Medien im Handwerk keine angemessene Bedeutung haben.

Und so sind die befragten Auszubildenden zwar der Meinung, dass das Unternehmen, in dem sie beschäftigt sind, beim Einsatz von EDV-Programmen in der Verwaltung (77 Prozent) und bei der digitalen Kommunikation mit den Kunden via E-Mail, Newsletter etc. (74 Prozent) für die Zukunft gerüstet ist. Doch 60 Prozent gaben an, dass im Bereich weitestgehend papierloses/digitales Büro etwas bzw. viel besser gemacht werden müsste, 50 Prozent sehen bei der Präsenz in den sozialen Medien etwas bzw. viel Verbesserungspotenzial, und bei der automatisierten Lagerhaltung und Bestellung sind es noch 47 Prozent.

Auf die Frage „Angenommen, Sie würden in fünf Jahren der Chef/Inhaber von Ihrem jetzigen Handwerksunternehmen. Wie wichtig wären dabei für Sie nachfolgende digitale Instrumente bzw. Prozesse?“ antworteten 67 Prozent, eine gute Auffindbarkeit der Firma über Suchmaschinen sei sehr wichtig, ebenso wie der Internetauftritt des Unternehmens (60 Prozent) und das EDV-Know-how der Mitarbeiter in der Verwaltung (57 Prozent). Mitarbeitergewinnung über die neuen Medien dagegen ist nur für 23 Prozent sehr wichtig, digitale Vernetzung mit dem Kunden für Fernwartung/Fernzugriff, Bestellunterstützung durch Scanner und QR-Codes bzw. weitestgehend papierloses/digitales Büro für je 25 Prozent der Befragten. (tres)

Weitere Informationen zur Studie und ausgewählte Ergebnisse unter www.handwerks-studie.de.

„Manufactum – Die Reinhold Würth Handwerksstudie 2015“ kann mit der ISBN-Nummer 978-3-89929-304-3 im Buchhandel oder direkt auf www.wuerth.de/manufactum zum Preis von 9,95 Euro bestellt werden.

Schlagwörter: 20-15freenomedia

Ausgabe 20-15, Seite 13

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