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Den Kopf freisporteln

Trotz knappen Zeitplans nehmen sich zahlreiche Unternehmer und Führungskräfte regelmäßig Zeit für Sport. Das fördert nicht nur die Gesundheit und hat positive Auswirkungen auf die allgemeine Lebensqualität, sondern auch auf die Produktivität im Arbeitsleben, sagen sie.

Simone Treibenreif von Simone Treibenreif
29. Januar 2016
in Gesellschaft
Lesezeit: 5 mins read

Bozen – Beruflich müssen sie stets in Höchstform sein, dafür muss auch der Körper mitspielen – viele Unternehmer und Führungskräfte suchen und finden in Ausdauersportarten einen Ausgleich zu den Anstrengungen im Berufsleben – und das obwohl sie keinen 40-Stunden-Job und geregelte Freizeit haben. Die SWZ hat bei einigen Südtiroler Unternehmern nachgefragt, welche Sportarten sie ausüben, wie sie die Zeit dafür finden und was der Sport ihnen gibt.

Athesia-Direktor und Handelskammerpräsident Michl Ebner hat sich für das Laufen entschieden. Der Grund dafür ist ein simpler: „Es ist am einfachsten ausübbar, mehr als ein Paar Turnschuhe und eine Hose brauche ich dazu nicht. Ob als Abgeordneter in Rom, als Europaparlamentarier in Brüssel und Straßburg oder bei Tagungen und anderen Veranstaltungen, wo auch immer sie stattfinden, laufen konnte und kann ich überall“, so Ebner, der seit bald 20 Jahren, wie er sagt, „konsequent“ zwei, in Sonderfällen drei Mal pro Woche läuft. „Auch wenn es mir nicht immer gelingt, zum Beispiel fällt es mir im Winter schwerer als im Sommer, und zwar weil ich gerne bei Tageslicht und nicht mit Stirnlampe laufe. Wobei ich all jenen, die das tun, Respekt zolle“, erklärt Ebner. Es gebe auch Phasen, in denen sich der Sport wegen zahlreicher anderer Verpflichtungen nicht mehr ausgehe. „Und weil das Laufen ja kein Stress sein, mich nicht belasten soll, sondern ich mir den Kopf ‚freilaufen‘ möchte, lasse ich dann die eine oder andere Trainingseinheit aus.“

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Und warum gerade dieses Hobby? „Ich empfinde das Laufen nicht als Hobby. Es ist viel mehr Teil des Berufslebens. Wenn ich regelmäßig laufe, dann habe ich ein Rundum-Wohlgefühl, bin gesünder und leistungsfähiger“, so Ebner, der bisher zwei Marathons und etwa ein Dutzend Halbmarathons bestritten hat. „Es ist wichtig, sich bei dem, was man tut, Ziele zu setzen: beim Laufen genauso wie im Beruf und in anderen Dingen. Und solche Wettkämpfe sind Ziele, auf die man hintrainieren muss – und die damit ein Ansporn für regelmäßiges Training sind.“

Auch Technoalpin-Geschäftsführer Erich Gummerer setzt sich solche Wettkampfziele und bestreitet seit fünf Jahren jährlich einen Marathon. „Ohne eine Zielsetzung wäre es schwierig, in einen Trainingsrhythmus hineinzukommen“, sagt Gummerer. „Man hat nämlich jeden Tag so viele Verpflichtungen, manchmal bis spätabends, dass es immer einen Grund gäbe, das Training zu verschieben. Aber weil ein Ziel wie ein Marathon nicht ohne Vorbereitung machbar ist, laufe ich regelmäßig eine Stunde täglich, vor Wettkämpfen mehr. Laufen geht sich im Notfall auch noch um 21 oder um 22 Uhr aus.“

Gummerer gesteht, dass er eigentlich das Radfahren dem Laufen als „Hauptsportart“ vorziehen würde. „Allerdings ist Radfahren viel zeitintensiver, es bräuchte mindestens zwei bis drei Stunden tägliches Training, um auf dasselbe Fitnesslevel wie beim Laufen zu kommen. Dazu kommt, dass ich das Laufen überall auf der Welt, wo ich unterwegs bin, problemlos ausüben kann, wenn ich nur ein Paar Laufschuhe dabei habe“, sagt Gummerer, der sein Lauftraining im Winter durch Langlaufen ersetzt bzw. ergänzt.

Durch die regelmäßigen Trainingseinheiten, so Gummerer, sei er heute merklich fitter als früher. „Das kann ich auch an den Ergebnissen der sogenannten Sportuntersuchung ablesen, der ich mich seit 20 Jahren alljährlich unterziehe“, sagt Gummerer.

Radfahren und Skitourengehen sind Maria Niederstätters bevorzugte Sportarten, um Geist und Kopf frei zu bekommen. Die Inhaberin der Niederstätter AG erzählt: „Ich pflege seit vielen Jahren, soweit es möglich ist, mir den Mittwoch freizuhalten für sportliche, aber auch für geistige Aktivitäten wie Lesen.“ Manchmal ist es „nur“ ein halber, manchmal auch ein ganzer freier Tag.

Wie geht sich das bei dem hohen Arbeitspensum aus? „Man muss sich die Zeit einteilen und sich die Zeit nehmen, egal, ob für die Arbeit, den Sport, den Geist, den Genuss, die Partnerschaft …“, sagt Niederstätter. „Wenn ich mir die Zeit für bestimmte Dinge nehme, auf die ich Wert lege, dann geht es mir gut, nicht nur bei der Arbeit. Das ist das Wichtigste – und das ist mir das Leben einfach auch wert!“

Wenn Probleme oder Unstimmigkeiten sie beschäftigen und „mein Wohlbefinden stören“, wie Niederstätter es formuliert, dann steigt sie auf ihr Rad oder ihre Skier oder läuft einfach los. „Anfangs beschäftigt mich das Problem noch, doch je länger ich unterwegs bin, desto gelöster und entspannter werde ich.“ Sie könne sich während des Sports auch gut in Themen eindenken und diese zu Ende denken. „Ich denke, und es denkt mich nicht!“, bringt es Niederstätter auf den Punkt.

Eva Ploner, Managing Director der Bozner PR-Agentur Daviso, hat ihr Sportpensum in den vergangenen drei Jahren zurückgeschraubt. „Im Gegensatz zu vielen anderen“, sagt Ploner, „ist der Sport für mich keine Sucht mehr. Ich habe mittlerweile gelernt, auf meinen Körper zu hören und auch einmal nichts zu tun.“

Doch aktiv ist sie nach wie vor – am liebsten in der freien Natur: Rennrad und Mountainbike fahren, Ski fahren in diversen Variationen, segeln im Sommer und dreimal wöchentlich in der Früh ab 6.30 Uhr eine Stunde Lauftraining, kombiniert mit Übungen. Das morgendliche Training sei, so Ploner, „die Basis dafür, dass ich am Wochenende andere, anspruchsvollere Dinge angehen kann“. Einmal wöchentlich ist morgens ein Personaltrainer dabei. „Ich bin sehr groß, deshalb arbeiten wir dann vor allem an meiner Haltung“, erzählt Ploner, die seit jeher mit dem Sport eng verbunden ist: Als Jugendliche betrieb sie Leistungssport, später arbeitete sie als Trainerin, und ihr Studium finanzierte sie als Snowboardlehrerin.

Ploner sagt: „Es ist bekannt, dass die frische Luft und die Bewegung gut für die Physis des Menschen sind, doch – das mag jetzt kitschig klingen – mir vermittelt die Schönheit der Natur, ob am Berg, am Meer oder auf einer Wiese, eine extreme Dankbarkeit, und dadurch komme ich dann zur Ruhe und kann abschalten.“

Auch Josef Unterholzner, Vorstandsvorsitzender der Lananer Autotest-Gruppe, mag die Bewegung an der frischen Luft, bezeichnet sich selbst als Natur- und Waldliebhaber. Im Sommer steigt er auf das Renn- oder das Bergrad, geht wandern und klettern, im Winter ist das Langlaufen sein bevorzugter Sport, gerne nimmt er auch an Traditionswettkämpfen wie dem Gsieser-Tal-Lauf teil.

Er versuche, sich für den Sport nicht nur an den Wochenenden Zeit zu nehmen, sondern auch einmal pro Woche einen halben Tag freizuschaufeln. „Viele Menschen, auch Unternehmerkollegen, nehmen sich immer Zeit für den Beruf und zu selten für sich selbst“, sagt Unterholzner. „Doch man kann nur gut im Beruf sein, wenn man fit und gesund ist. Ist man das nicht, dann fehlt irgendwann die Produktivität.“ Denn Ausdauersport sorge für ein gut durchblutetes Gehirn, und ein solches arbeite besser als ein weniger gut durchblutetes.

Er selbst bemerke, dass er langsamer und schwerfälliger in seiner Entscheidungsfindung werde, wenn er über mehrere Wochen keinen Sport betreibe. „Was leider auch vorkommt.“ Doch auch in solchen Phasen bemühe er sich im Kleinen, möglichst fit zu bleiben. „Ich verwende beispielsweise nie einen Aufzug, auch wenn ich in den siebten oder achten Stock hoch muss“, verrät Unterholzner. Außerdem achte er rund ums Jahr auf seine Ernährung, vermeide Alkohol und Zigaretten.

„Jeder einzelne ist selbst für seine Gesundheit verantwortlich, auch ich – und ich bin fest davon überzeugt, dass mir der Ausdauersport guttut“, sagt Unterholzner und fügt an: „All jenen, die keinen Sport machen möchten, empfehle ich, zumindest in den Wald hinauszugehen und die Natur zu genießen – auch das gibt ganz viel.“

Die Umsetzung dieses Ratschlags bedarf in Südtirol auch nicht eines besonders großen Aufwands. Im Gegensatz zu regelmäßiger sportlicher Betätigung im Freien, für die es gerade bei Kälte, Niederschlag oder winterlicher Dunkelheit doch einiges an Überwindung braucht – zumindest anfangs. Doch ist der „innere Schweinehund“ erst einmal überwunden und eine Regelmäßigkeit geschaffen, dann nehmen – glaubt man den Schilderungen der Befragten – die positiven Effekte überhand.

Schlagwörter: 04-16freenomedia

Ausgabe 04-16, Seite 4

Simone Treibenreif

Simone Treibenreif

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