Bozen – Künstliche Intelligenz spielt in vielen Branchen eine immer wichtigere Rolle – so auch in jener der Medien. Das hat die SWZ dazu veranlasst, sich intensiv mit den Fragen auseinanderzusetzen, was KI für ihre Arbeit bedeutet und wie sie eingesetzt werden soll – und darf. Denn fest steht: KI ist auch für Journalistinnen und Journalisten ein wichtiges und nützliches Werkzeug. Doch es muss verantwortungsvoll und transparent eingesetzt werden. Um dies sicherzustellen, hat sich die SWZ-Redaktion Richtlinien gegeben, die bei Bedarf aktualisiert werden. Dies ist ein Ausschnitt daraus.
Hilfswerkzeug, kein Ersatz
Die SWZ setzt künstliche Intelligenz ein, um Arbeitsabläufe zu erleichtern, zu verbessern und zu beschleunigen. Dabei gilt: KI-Tools sind Hilfswerkzeuge, kein Ersatz für journalistische Arbeit. Die editorische Verantwortung, die Auswahl und Bewertung von Informationen sowie die inhaltliche Gestaltung liegen stets bei den Redakteurinnen und Redakteuren. Die journalistischen Standards der SWZ – Vertrauenswürdigkeit, Seriosität und Verlässlichkeit – bleiben davon unangetastet.
Fünf Leitprinzipien
Für den Einsatz von KI in der SWZ gelten fünf Leitprinzipien. Erstens: KI unterstützt, die journalistische Urheberschaft und Letztverantwortung liegen immer beim Menschen. Zweitens: Jeder KI-Output wird vor Verwendung durch einen Redakteur bzw. eine Redakteurin verifiziert. Drittens: KI-Nutzung darf die inhaltliche Qualität und den redaktionellen Anspruch der SWZ nicht senken. Viertens: Vertrauliche, personenbezogene und urheberrechtlich geschützte Daten bleiben außerhalb öffentlicher KI-Systeme. Und fünftens: Die Redaktion tauscht sich regelmäßig über neue Tools, Erfahrungen und Best Practices aus.
INFO Hier geht’s zu den KI-Richtlinien der SWZ in voller Länge.


















