Meran/Wien – Am Donnerstag wurde Zeppelin Hotel Tech an der Wiener Börse gelistet. Der Meraner Software-Entwickler ist damit das zweite waschechte Südtiroler Unternehmen, das an der Börse notiert ist. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr ging ReGuest an die Börse, ebenfalls ein Software-Unternehmen und mit denselben Gründern wie jene von Zeppelin: Michael Mitterhofer, Stefan Plattner und Denis Pellegrini.
ReGuest war aus der 1999 in Meran gegründeten Zeppelin hervorgegangen. Inzwischen wurden die Verhältnisse umgedreht: Heute ist Zeppelin eine Tochtergesellschaft von ReGuest. Trotzdem sind die Unternehmen getrennt an der Börse notiert.
Zeppelin arbeitete 25 Jahre lang als Agentur für Internetmarketing, hat sich allerdings zuletzt zu einem Software-Entwickler rein für die Hotellerie umstrukturiert. Das Unternehmen bietet standardisierte Websites und Marketingkampagnen an.
Mit dem Börsengang will das Unternehmen mehr Sichtbarkeit am Markt erhalten und eine solide finanzielle Basis für die geplante internationale Expansion gewährleisten.
Der Referenzpreis der Zeppelin-Aktie am ersten Handelstag beträgt 1,24 Euro. Bei fünf Millionen Aktien ergibt das eine anfängliche Bewertung von 6,2 Millionen Euro.
Wie schon bei ReGuest, ist auch bei Zeppelin mit keinem großen Handelsvolumen zu rechnen, wie es bei so kleinen Unternehmen üblich ist.
Alle Details zum Börsengang lesen Sie in der neuen SWZ vom Freitag, 12. Dezember.















