Bozen – Der Verwaltungsrat der Brennerautobahn AG hat am Freitag ein Maßnahmenpaket genehmigt. Es sieht unter anderem vor, dass der Bozner „Urban Pass“ auf den Abschnitt zwischen Bozen Süd und Neumarkt erweitert wird. Der Urban Pass ermöglicht es seit 2023, die A22 zu den Stoßzeiten kostenlos zu benutzen, wenn in Bozen Nord ein- und in Bozen Süd ausgefahren wird (bzw. umgekehrt). Das soll den Verkehr durch die Stadt entlasten.
Nun kommt also der Abschnitt bis zur Mautstelle Neumarkt dazu. Ab 1. Jänner 2026 soll es soweit sein. „Das wird zur dringend benötigten Verkehrsentlastung auf der Staatsstraße beitragen“, erklärt A22-Präsident Hartmann Reichhalter. Konkret soll Verkehrsproblemen in Zusammenhang mit der bevorstehenden Baustelle in der Bozner Einstein-Straße vorgebeugt werden.
Für den Urban Pass sind weiterhin ein Antrag und ein elektronisches Gerät zur Mautbezahlung notwendig. Die Stoßzeiten wurden als werktags zwischen 7 und 9 Uhr sowie zwischen 16 und 19 Uhr definiert. Für die dadurch fehlenden Mauteinnahmen kommt das Land auf.
Neue Mautstelle Brixen rückt näher
Weiters hat die Brennerautobahn AG ein Grundstück für den Bau der neuen Mautstelle Brixen Süd gekauft. Die Realisierung rückt somit einen Schritt näher.
Zudem hat die A22-Gesellschaft 70 Millionen Euro für ordentliche Instandhaltungsarbeiten genehmigt und grünes Licht für neue Lärmschutzwände in den Gemeinden Brentino Belluno und Dolcè gegeben.















