Bozen – Die Presseaussendung ist etwas kryptisch formuliert, vereinfacht ausgedrückt geht es aber um Folgendes: Die Athesia-Gruppe, zu der auch die Tageszeitungen Dolomiten und Alto Adige gehören, stockt ihre Beteiligung an der wichtigsten Privatradio-Gruppe Südtirols von 50 auf 100 Prozent auf. Schon seit vielen Jahren war Athesia zur Hälfte beteiligt.
Zur Radiogruppe rund um die Funkhaus Südtirol GmbH gehören unter anderem Südtirol 1 und Radio Tirol, welche laut Astat-Erhebung die beiden meistgehörten Privatradios in Südtirol sind, sowie RMI, welches die „Südtirol Journal“-Nachrichtensendungen für zahlreiche Südtiroler Privatradios produziert.
Die Radiogruppe, die vor 30 Jahren klein mit RMI in der Bozner Dr.-Streiter-Gasse begonnen hat, wurde maßgeblich von Heiner Feuer und Karl Kleinrubatscher aufgebaut.
Die Worte von Michl Ebner
„Gemeinsam mit der Geschäftsführung der Funkhaus Südtirol GmbH haben wir uns seit geraumer Zeit mit organisatorischen und gesellschaftsrechtlichen Weiterentwicklungen beschäftigt“, wird Athesia-CEO Michl Ebner in der Aussendung zitiert. Angesichts tiefgreifender Veränderungen in der Mediennutzung und steigender Anforderungen an den Medienmarkt sei es entscheidend, das lokale Medienangebot nachhaltig zu stärken und Synergien bestmöglich zu nutzen.
Feuer und Zuegg bleiben, Kleinrubatscher geht
Programmchef bleibt laut Aussendung Heiner Feuer, der auch gemeinsam mit dem künftigen Athesia-CEO Georg Ebner im Verwaltungsrat sitzt. Mitgesellschafter und RMI-Redaktionsleiter Winfrid Zuegg bleibt ebenfalls in seiner Funktion. Karl Kleinrubatscher scheidet hingegen aus. Er wird laut Aussendung „im Lauf des heurigen Jahres eine geordnete, administrative Übergabe gewährleisten“.

















